Sortierung:  Relevanz   Preis
Sprache:  Deutsch   Englisch
Preis:  min. bis max.

Web Bilder Audio Video Nachrichten Shopping Amazon eBay Sedo Lexikon Blogs Verzeichnis
Sie suchten im weltweiten Web nach: deutscher bundestag cdu kriminell bundestag Ergebnisse:1 - 50 von ungefähr 859 (0.92 Sekunden)

[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] >>

Die Ergebnisse für Ihre Suchanfrage:
  • 1. Regional Opportunities of the Fehmarn Belt Link - Linking Scandinavian Stars - Regional Development in the Fehmarn Belt Region
    Preis: EUR 29.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    The basic intension of this thesis is to analyse the potential of the Fehmarn Belt Region (FBR), which will gain in importance through the construction of the Fehmarn Belt Bridge (FBB) - as the last missing link between the two metropolitan regions of Copenhagen and Hamburg. The interest behind is the fact that the construction of the FBB is one of the few century structures with expected enormous wide-ranging effects. Many questions concerning the construction have arisen and this thesis has the intension of giving answers to some limited research questions. Now, almost 50 years later, this last missing link will be completed. Expectations as well as concerns on both sides of the Belt are enormous. We can infer from the treaty between Denmark and Germany, concerning the fixed link, it should improve the traffic infrastructure to stimulate freight- and passenger traffic on a regional and European level. Moreover, it has to accomplish better preconditions for an intensified cultural and economic cooperation and promote integration and dynamics in the region. It should forge new competitiveness and development in the relevant regions. In the meantime, the treaty was ratified on March 26, 2009 by the Folketinget and on July 10, 2009 by the Deutscher Bundestag. However, the bridge is not only of interest between the two national parliaments who are regarding this project as a transport policy key project that will cause positive economical effects for northern Europe and which can offer an alternative for migration out of the region. In early 1989, the two regional districts of Storstrøm and Ostholstein have handed in a resolution where they have formulated a demand to upgrade and strengthen the Vogelfluglinie to foster development in both districts. Additionally they have been considering the possibility of initiating cross-border cooperation together with the EU. Ultimately it has to be clarified to what extent this new infrastructure link will improve the accessibility of both metropolitan and the peripheral regions. Beside this, it will be of major importance to find out how far the reaches of the FBB will go. The link will then be the shortest and fastest connection between Scandinavia and the European continent and may have effects on the entire northern European transport corridors as well as on the European Urban System. It has to be ascertained if and in what way the FBB will influence it and to what extent it may change the system?
 
  • 2. Dritte Generation Ost - Wer wir sind, was wir wollen
    Preis: EUR 9.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Über 2,4 Millionen Ostdeutsche erlebten die Wende von 1989 als Kinder und Jugendliche. In der DDR geboren, aber in der vereinten Bundesrepublik erwachsen geworden, haben sie einzigartige Umbruchserfahrungen gemacht. Sie sind dadurch zu doppelten Vermittlern geworden - zwischen den Generationen und zwischen Ost und West. Eine Rolle, die sie nun selbstbewusst wahrnehmen wollen und für die sie ihre eigene Sprache gefunden haben.In diesem Buch denken 33 Autoren über ihre Wurzeln, ihre Herkunft, ihre Chancen nach. Sie stellen Fragen an die Altersgenossen, die Elterngeneration und die Westdeutschen. Sie blicken nach vorn und entwerfen Pläne für die Zukunft Deutschlands. Die Dritte Generation Ost mischt sich ein: als Ideengeber, Gesprächspartner und Macher.

    Michael Hacker: Jahrgang 1979, in Hoyerswerda geboren. Studierte Kultur- und Sozialwissenschaften an der Universität Leipzig. Mit dem studiumsbedingten Umzug nach Leipzig begann eine intensive Auseinandersetzung mit Heimat, Herkunft und Ostdeutschland. Er lebt heute in Berlin und ist beruflich mit der Vermittlung von Europapolitik beschäftigt.
    Stephanie Maiwald: Jahrgang 1979, aufgewachsen in Frankfurt/Main und der Schweiz. Sie ist Kulturwissenschaftlerin. Derzeit ist sie Projektleiterin bei einer Berliner Stiftung und betreut vor allem Projekte auf europäischer Ebene im Themenspektrum Kultur und Bürgerschaftliches Engagement.
    Johannes Staemmler: Jahrgang 1982, geboren in Dresden, lebt in Berlin. Nach dem Studium der Internationalen Beziehungen in Dresden wechselte er zum Masterstudium an die Hertie School of Governance in Berlin. Er promoviert derzeit mit einem Stipendium der Hertie School of Governance an der Freien Universität Berlin zum Thema Zivilgesellschaft in strukturschwachen Städten.
    Judith Enders: Jahrgang 1976, geboren in Altenburg/Thüringen, lebt in Berlin. Diplom-Politologin und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, nach ihrem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin war sie u.a. beim Bundesvorstand von ver.di und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) tätig. Heute ist sie als Wissenschaftlerin im Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam tätig.
    Adriana Lettrari: Jahrgang 1979, in Neustrelitz geboren, aufgewachsen in Rostock. Sie ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin. Sie arbeitete bis 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag, als Fraktionsgeschäftsführerin im Landtag Mecklenburg-Vorpommern sowie als Systemische Beraterin bei Königswieser&Network. Derzeit promoviert sie in Bremen.
    Hagen Pietzcker: Jahrgang 1975, geboren in Hamburg. Journalist und Politikwissenschaftler. Pietzcker war zunächst als Wissenschaftler und PR-Berater tätig, danach bis 2010 Chefredakteur von politik.de. Seit Anfang 2010 freier Journalist, Politikberater und Projektmanager. Seit August 2011 ist er Referent der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Daneben engagiert er sich in verschiedenen Bereichen für Online-Journalismus, Netzpolitik und politische Partizipation, so beispielsweise bei /e-politik.de/ und den Netzdemokraten e.V.
    Henrik Schober: Jahrgang 1980, geboren in Worms, hat den Mauerfall aus der Perspektive eines Dorfes in Südhessen erlebt und fand völlig normal, dass Deutschland wieder eins wurde. Während des Politikstudiums in Heidelberg setzte sich dann allerdings endgültig die Erkenntnis durch, dass nichts normal ist und keine Entwicklung einfach so passiert. Heute arbeitet er an der Hertie School of Governance in Berlin und ist Chefredakteur der Zeitschrift für Politikberatung. Zudem schreibt er für das Blog Zweitstimme auf Zeit.de.
    Mandy Schulze: Jahrgang 1976, geboren in Löbau/Sachsen. Betriebswirtin, Pädagogin und Soziologin, War während ihres Studiums in Mannheim 1995 eine Besonderheit als Ostdeutsche. Derzeit ist sie als Projektleiterin in der beruflichen Weiterbildungsforschung, als Beraterin und Coach tätig.
 
  • 3. Dritte Generation Ost - Wer wir sind, was wir wollen
    Preis: EUR 9.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Über 2,4 Millionen Ostdeutsche erlebten die Wende von 1989 als Kinder und Jugendliche. In der DDR geboren, aber in der vereinten Bundesrepublik erwachsen geworden, haben sie einzigartige Umbruchserfahrungen gemacht. Sie sind dadurch zu doppelten Vermittlern geworden - zwischen den Generationen und zwischen Ost und West. Eine Rolle, die sie nun selbstbewusst wahrnehmen wollen und für die sie ihre eigene Sprache gefunden haben.In diesem Buch denken 33 Autoren über ihre Wurzeln, ihre Herkunft, ihre Chancen nach. Sie stellen Fragen an die Altersgenossen, die Elterngeneration und die Westdeutschen. Sie blicken nach vorn und entwerfen Pläne für die Zukunft Deutschlands. Die Dritte Generation Ost mischt sich ein: als Ideengeber, Gesprächspartner und Macher.

    Michael Hacker: Jahrgang 1979, in Hoyerswerda geboren. Studierte Kultur- und Sozialwissenschaften an der Universität Leipzig. Mit dem studiumsbedingten Umzug nach Leipzig begann eine intensive Auseinandersetzung mit Heimat, Herkunft und Ostdeutschland. Er lebt heute in Berlin und ist beruflich mit der Vermittlung von Europapolitik beschäftigt.
    Stephanie Maiwald: Jahrgang 1979, aufgewachsen in Frankfurt/Main und der Schweiz. Sie ist Kulturwissenschaftlerin. Derzeit ist sie Projektleiterin bei einer Berliner Stiftung und betreut vor allem Projekte auf europäischer Ebene im Themenspektrum Kultur und Bürgerschaftliches Engagement.
    Johannes Staemmler: Jahrgang 1982, geboren in Dresden, lebt in Berlin. Nach dem Studium der Internationalen Beziehungen in Dresden wechselte er zum Masterstudium an die Hertie School of Governance in Berlin. Er promoviert derzeit mit einem Stipendium der Hertie School of Governance an der Freien Universität Berlin zum Thema Zivilgesellschaft in strukturschwachen Städten.
    Judith Enders: Jahrgang 1976, geboren in Altenburg/Thüringen, lebt in Berlin. Diplom-Politologin und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, nach ihrem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin war sie u.a. beim Bundesvorstand von ver.di und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) tätig. Heute ist sie als Wissenschaftlerin im Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam tätig.
    Adriana Lettrari: Jahrgang 1979, in Neustrelitz geboren, aufgewachsen in Rostock. Sie ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin. Sie arbeitete bis 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag, als Fraktionsgeschäftsführerin im Landtag Mecklenburg-Vorpommern sowie als Systemische Beraterin bei Königswieser&Network. Derzeit promoviert sie in Bremen.
    Hagen Pietzcker: Jahrgang 1975, geboren in Hamburg. Journalist und Politikwissenschaftler. Pietzcker war zunächst als Wissenschaftler und PR-Berater tätig, danach bis 2010 Chefredakteur von politik.de. Seit Anfang 2010 freier Journalist, Politikberater und Projektmanager. Seit August 2011 ist er Referent der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Daneben engagiert er sich in verschiedenen Bereichen für Online-Journalismus, Netzpolitik und politische Partizipation, so beispielsweise bei /e-politik.de/ und den Netzdemokraten e.V.
    Henrik Schober: Jahrgang 1980, geboren in Worms, hat den Mauerfall aus der Perspektive eines Dorfes in Südhessen erlebt und fand völlig normal, dass Deutschland wieder eins wurde. Während des Politikstudiums in Heidelberg setzte sich dann allerdings endgültig die Erkenntnis durch, dass nichts normal ist und keine Entwicklung einfach so passiert. Heute arbeitet er an der Hertie School of Governance in Berlin und ist Chefredakteur der Zeitschrift für Politikberatung. Zudem schreibt er für das Blog Zweitstimme auf Zeit.de.
    Mandy Schulze: Jahrgang 1976, geboren in Löbau/Sachsen. Betriebswirtin, Pädagogin und Soziologin, War während ihres Studiums in Mannheim 1995 eine Besonderheit als Ostdeutsche. Derzeit ist sie als Projektleiterin in der beruflichen Weiterbildungsforschung, als Beraterin und Coach tätig.
 
  • 4. Konzipierung und Implementierung eines Risikomanagementsystems in mittelständischen Unternehmen
    Preis: EUR 49.50 ; Anbieter: ciando eBooks
    Im Jahre 2002 mussten 37.579 Unternehmen in Deutschland Insolvenz anmelden. Allein diese Anzahl an Unternehmenspleiten drückt aus, wie sehr heutzutage das Risiko der unternehmerischen Tätigkeit inne wohnt. Die adäquate Handhabung vielfältigster Risiken ist ein grundlegender Aspekt einer erfolgreichen Unternehmensführung.
    Um diese Anforderung zu erfüllen, ist ein entsprechend ausgerüstetes Risikomanagement-system unabdingbar. Im Rahmen dieser Arbeit wird dargelegt, wie ein solches Risiko-managementsystem aussehen könnte und wie es zu implementieren ist. Hierbei wird ein Konzept erarbeitet, welches speziell für Unternehmen des Mittelstands zugeschnitten ist. Dadurch wird der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung dieser Unternehmen Rechnung getragen.
    Als Folge spektakulärer Unternehmenskrisen wie z.B. bei der Metallgesellschaft, Bremer Vulkan oder Phillip Holzmann, wurde das ?Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich? (KonTraG) durch den Deutschen Bundestag verabschiedet. Dabei handelt es sich u.a. um eine Erweiterung des Aktien- und Handelsrechts, welches die Einführung eines Frühwarnsystems, eines Controllings, eines Internen Überwachungssystems und schließlich eines Risikomanagementsystems fordert. Dieses Gesetz, das am 01.05. 1998 in Kraft trat, hat dabei eine Ausstrahlungswirkung auch auf Rechtsformen, die typischer-weise im Mittelstand anzutreffen sind.
    Im Mittelpunkt dieser Arbeit liegt jedoch nicht die Beschreibung der vom Gesetzgeber geforderten Mindestanforderungen, sondern vielmehr soll herausgestellt werden, dass die Konzipierung und Implementierung eines Risikomanagementsystems als Chance für eine Weiterentwicklung des mittelständischen Unternehmens angesehen werden kann.
    Gang der Untersuchung:
    Da mittelständische Unternehmen nicht einfach nur kleinere Großunternehmen sind, sondern strukturelle Besonderheiten aufweisen, soll in dieser Arbeit der Betrachtungsschwerpunkt auf Anforderungen der mittelständischen Unternehmen liegen.
    In der Mehrzahl der Abhandlungen über Risikomanagementsysteme werden Lösungen für Großunternehmen angeboten, die in ihren Ausführungen nicht direkt auf mittelständische Unternehmen übertragbar sind. Im Rahmen dieser Arbeit soll eine Adaption dieser Ausführungen auf die Bedürfnisse und Ressourcen mittelständischer Unternehmen vor-genommen werden.
    Im Anschluss an diese einführenden Bemerkungen werden die Grundlagen dieser Arbeit gelegt. Darin werden die zentralen Begriffe dieser Diplomarbeit Mittelstand, Risiko und Risikomanagementsystem definiert. Daraufhin wird im Kapitel 3 das KonTraG thematisiert. Dabei werden die Relevanz dieses Gesetzes für die deutsche Unternehmenslandschaft herausgestellt, einzelne Punkte des Gesetzes und deren Auswirkungen auf die Gestaltung eines Risikomanagementsystems analysiert. Im Kapitel 4 wird ein Konzept zur Schaffung eines praktikablen Risikomanagementsystems erstellt. Hierbei wird der organisatorische Rahmen zum Aufbau eines Risikomanagementsystems näher erläutert, sowie Elemente eines solchen Systems genauer beschrieben. Die Ausführungen des 4. Kapitels liefern die Grundlagen für das folgende Kapitel. In diesem 5. Kapitel wird dargelegt, wie das zuvor Konzipierte in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden kann. Dabei wird Bezug auf bereits bestehende Steuerungsinstrumente und dabei insbesondere auf die Balanced Scorecard genommen. Abgerundet wird diese Arbeit über eine Zusammenfassung und einen Blick in die Zukunft des Risikomanagements.
    Ziel dieser Arbeit ist es, eine Orientierung hinsichtlich der relevanten Aspekte zum Thema Risikomanagement im Mittelstand zu liefern. Darüber hinaus wird angestrebt, Hinweise für eine erfolgreiche und kostengünstige Einführung und Nutzung eines Systems zur Handhabung von Risiken zu geben.
 
  • 5. Vergleich der personellen, organisatorischen, programmatischen und medienorientierten Transformationen der SPD und der Labour Party in den achtziger und neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    1.) Einleitung In dieser Magisterarbeit werden die personellen, organisatorischen, program-matischen und medienorientierten Transformationen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der britischen Labour Party in den achtziger und neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts analysiert und verglichen. Ausgangspunkt der Magisterarbeit ist Ralf Dahrendorfs These vom Ende der Sozialdemokratie. Seine Niedergangstheorie, die von verschiedenen Autoren wie Wolfgang Merkel, Thomas Meyer, Anthony Giddens, Herbert Kitschelt, Jens Borchert, Christian Fenner und Peter Lösche/Franz Walter aufgegriffen und kommentiert wurde, soll im ersten Abschnitt der Magisterarbeit betrachtet werden. Den Hauptteil dieser Arbeit bildet die Darstellung der personellen, organisato-rischen, programmatischen und medienorientierten Transformationen der SPD und der Labour Party. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen: - Aus welchen Motiven heraus erfolgten die Transformationen und in welchen Etappen verlief der Transformationsprozeß - Verlief der Prozeß parallel oder voneinander unabhängig - Welche Bedeutung kann man den Transformationen insgesamt bescheinigen - Sind die Ergebnisse der Veränderungen eine Angleichung an Liberalismus bzw. Konservatismus oder stellen sie eine eigenständige politische Vision dar Ergänzt wird jener Hauptteil durch eine Darstellung der Rolle und des Ein-flusses der Medien sowie durch eine Analyse der Wahl zum britischen Unter-haus 1997 und des deutschen Bundestags 1998. Aufgabe der Magisterarbeit soll es sein, einen Gesamtüberblick über die Trans-formationen der Sozialdemokratie in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland im genannten Zeitraum zu geben. Die Methodik ist, anhand der Transformationen der SPD und der Labour Party die These von Ralf Dahrendorf zu falsifizieren. Dahrendorfs These vom Ende der Sozialdemokratie soll widerlegt werden, durch folgende, der Arbeit zu-grundeliegenden, These: Programmatische, organisatorische und personelle Transformationen unterstützt durch medienorientierte Wahlkampfinszenierun-gen führten zu einem neuen erfolgversprechenden Verständnis von Sozial-demokratie, daß in den Wahlerfolgen beider Parteien Ende der 90er Jahre seine Widerspiegelung fand. Die Umgestaltungen der Labour Party waren dabei in ihrer Qualität umfangreicher und radikaler als die der SPD. Die Magisterarbeit hat folgende Erkenntnisziele: 1.) Einbettung der Transformationen der SPD und der Labour Party in die theoretischen Überlegungen zum möglichen Ende der Sozialdemokatie 2.) Darstellung der Transformationen als Beweis für eine erfolgreiche Revision der Sozialdemokatie 3.) Aufzeigen relevanter Faktoren, die zu den personellen, organisatorischen, programmatischen und medienorientierten Transformationen führten 4.) Erklärung der Wahlerfolge der Labour Party 1997 und der SPD 1998 als Folge der Transformationen Die Literaturlage zu diesem Thema erwies sich als gut bis sehr gut, wobei wissenschaftliche Aufsätze über die Entwicklung der SPD in den 90er Jahren ungleich weniger erschienen als über die Labour Party. Vor allem die Bücher und Aufsätze von Thomas Meyer, Peter Lösche, Jens Borchert, Uwe Jun, Eric Shaw, Herbert Kitschelt, Donald Sassoon, Peter Shipley und Jon Sopel waren eine gute Grundlage für diese Magisterarbeit. Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Pol. Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 2,0 (gut), Universität Leipzig (Institut für Politikwissenschaft), 87 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 6. Bewährungsproben einer Nation. Die Entsendung der Bundeswehr ins Ausland. Mit einem Vorwort von Volker Rühe
    Preis: EUR 16.00 ; Anbieter: ciando eBooks
    Warum entsenden wir Soldaten in die Welt? Ist das in unserem Interesse? Ist es rechtlich und moralisch zu rechtfertigen? Wie kommt ein Mandat zustande? Wie sehen zivile und militärische Einsätze in der Praxis aus? Diese Fragen bleiben für viele Bürger auch knapp 20 Jahre nach den ersten Einsätzen deutscher Soldaten vielfach unbeantwortet. Die politischen Prozesse der Mandatierung, die Gedanken und Argumente der Politiker und die Rolle von Parlament, Regierung und Bündnissen sind bis heute weitgehend unbekannt und vor allem unverstanden. Die in diesem Buch versammelten Praktiker aus Politik, Militär, Kirche, Wissenschaft, Journalismus und Verwaltung eint der Wille, dieses Informationsdefizit zu beheben und ihr eigenes Handeln transparent und allgemein verständlicher zu machen. Ausgehend von der Frage in welcher Welt wir leben und welche Werte und Interessen Deutschland zu wahren hat, berichten die Autoren über die Gedanken- und Entscheidungsgänge, die letztlich zu Beschlüssen von Nato und EU, Bundesregierung und Bundestag und schließlich zur Entsendung der Bundeswehr führen. Wie sich diese Überlegungen und Konzepte im Einsatz bewähren, berichten deutsche Offiziere und Entwicklungshelfer, die in Afghanistan stationiert waren. Essays über die beschränkten Möglichkeiten militärischer Gewalt, zur ethischen Legitimierbarkeit und den Rechtsgrundlagen von Bundeswehreinsätzen sowie zur Rolle der Medien bieten wichtige Grundlagen, aber auch erweiternde Einblicke in diese Thematik. Avi Primor erinnert uns aus dem Blickwinkel des Nahen Ostens, dass viele Staaten auf Deutschland zählen, wenn es für die internationale Gemeinschaft darum geht, Stabilität und Frieden auch mit militärischen Mitteln zu sichern. Und im Vorwort mahnt Volker Rühe, der erste Verteidigungsminister, der Auslandseinsätze der Bundeswehr politisch zu verantworten hatte, dass Entscheidungen für oder gegen die Entsendung der Bundeswehr stets Ergebnisse einer verlässlichen Sicherheitspolitik sein sollten, die den Werten und Interessen Deutschlands verpflichtet ist. In jedem Beitrag dieses Bandes wird deutlich: Auslandseinsätze der Bundeswehr sind auf vielfältige Weise Bewährungsproben einer Nation. ´Bewährungsproben einer Nation´ ist bestens geeignet, eine wichtige und dringend notwendige Debatte über die Einsätze der Bundeswehr auf hohem Niveau weiterzuführen, indem es die unterschiedlichen Positionen des Militärs, der Wissenschaft und der Politik klar darstellt und die aktuellen Herausforderungen für unser Land treffend analysiert. Prof. Dr. Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik So breit wie möglich, so tief wie notwendig - eine gründliche Gesamtschau aus vielen relevanten Blickwinkeln zu dem komplexen und stets aktuellen Thema der Beteiligung der Bundeswehr an Auslandseinsätzen. General Volker Wieker, Generalinspekteur der Bundeswehr
 
  • 7. Die Kunst des Überlebens - Vom Marketing zur marktgerechten Unternehmensführung
    Preis: EUR 22.50 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der Praxisratgeber für die marktgerechte Unternehmensführung

    Vorbilder sind die besten Lehrmeister. Wie Unternehmen von der Natur entwickelte Überlebens­strategien für den eigenen Erfolg einsetzen können

    Die Schaffung zufriedener und loyaler Kunden ist ?der Maßstab? und Zweck jedes Unternehmens. Dabei kann kreatives Marketing heute allein kein Garant mehr für das Überleben im globalen Konkurrenzkampf sein. Wer den Kunden und den Wettbewerb gewinnen will, muss sich neues Wissen über Märkte, Kundenbedürfnisse und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns aneignen.

    Von der Natur lässt sich lernen, wie Komplexität in Wirtschaft, Technik und Organisation verstanden und damit für das Erreichen der Unternehmensziele wirksam genutzt werden kann. Das Beispiel der grazilen Schmetterlinge, die selbst die gigantischen Dinosaurier überlebt haben, zeigt, wie erfolgreiche Anpassung an die Veränderungen der Lebensbedingungen den eigenen Bestand sichern kann.

    Peter Meierhofer und Roger Eric Gisi übertragen die von der Natur so erfolgreich entwickelten Überlebenskonzepte in ihrem Buch ?Die Kunst des Überlebens? auf Unternehmen. Dem Leser geben sie eine Fülle von wertvollen und praktischen Umsetzungshilfen an die Hand. Konkrete Beispiele von erfolgreichen Unternehmen, die konsequent marktgerecht geführt werden, wie z.B. der Schweizer Marktführer für Innenbegrünung, der Lieferant für die Verpackungen des Künstlerpaares Christo oder der Holzbauer, der die Holzvertäfelung für den Deutschen Bundestag lieferte, verdeutlichen die Tipps und Anregungen. Die Autoren: ?Die Art und Weise, wie Unternehmen Markterfolge erzielen verändert sich zurzeit fundamental. Wer weiß, wo der Honig fließt, wird seinen Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sein.?

    Die Autoren

    Peter Meierhofer, Jg. 1950, lic. oec. HSG. Nach erfolgreicher internationaler Managementkarriere als Marketing- und Vertriebsleiter lebt er heute mit seiner Familie in Spanien. Dort hält er Seminare für Unternehmer. In seinen über 40 Publikationen vermittelt er erfolgsentscheidende Impulse für das Marketing und die marktgerechte Unternehmensführung.

    Roger Eric Gisi, Jg. 1960, kaufmännische Ausbildung, Weiterbildung in Marketing und Verkauf, Führung, Kommunikation, Management. Seit 1992 selbstständiger Berater für Dienstleistungsunternehmen.
 
  • 8. Rechtsprobleme des Atomausstiegs
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Zunächst wurde die Atomenergienutzung durch den Großteil der Politik unterstützt. Da der Staat die flächendeckende Entwicklung der Energieerzeugung durch Atomkraft nicht vollständig selbst finanzieren wollte, regte er eine enge und langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der Energiewirtschaft an. Parallel dazu entwickelte sich eine Anti-Atombewegung. Einen entscheidenden Wandel erfuhr die Meinung größerer Bevölkerungsteile nach dem schweren Unfall im amerik. AKW Three Mile Island nahe Harrisburg 1979. Das öffentliche Bewusstsein öffnete sich nun für die Möglichkeiten eines Unfalls in AKWs. Noch einschneidender war schließlich der Reaktorunfall in Tschernobyl 1986, bei dem einer der 4 Kernreaktoren durch eine Explosion zerstört wurde. Damit bekam die strittige Diskussion über die Atomenergie einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft, da deutlich wurde, wie groß das Gefährdungspotential dieser Energieform ist u. welche enormen Schadensfolgen möglich sind. Die Befürwortung der Atomenergie sank zunehmend und die Anti-Atombewegung etablierte sich. Mit dem Wechsel zur rot-grünen Bundesregierung 1998 waren die Weichen für einen Ausstieg aus der Atomenergie schließlich gestellt. Erstmals fand sich die kritische und ablehnende Haltung der Bevölkerung auch in der politischen Mehrheit des Bundestages und den Leitlinien der Regierung wieder. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland 19 AKWs, die zwischen 1969 und 1989 ans Netz gegangen waren, betrieben. Mittlerweile ist der Atomausstieg beschlossen, das erste AKW 2003 vom Netz gegangen und die rot-grüne Regierung, deren zu Stande kommen sehr wahrscheinlich die einzige politische Möglichkeit für den Beschluss eines Atomausstiegs war, nicht mehr im Amt. Ziel dieser Arbeit ist es, die juristischen Probleme und Besonderheiten der Atomenergienutzung und des Atomausstiegs zu untersuchen, um die verschiedenen, rechtlich strittigen Fragen im Zusammenhang mit dem Atomausstieg zu klären. In wie weit ist die Beendigung der Atomenergienutzung durch eine Vereinbarung der Bundesregierung mit den Energieversorgungsunternehmen und per Gesetz möglich Welche Inhalte muss ein solches Gesetz haben, wo liegen seine Grenzen Kann der Ausstieg so geregelt werden, dass er unumkehrbar ist Der Ausstieg muss mit der Verfassung vereinbar sein. Er darf insbesondere nicht gegen die Prinzipien des Rechtsstaats oder einzelne Grundrechte verstoßen. Darüber hinaus muss er auch mit dem Gemeinschaftsrecht der Europäischen Union in Einklang stehen. Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Oeffentliches Recht - VerwaltungsR, Note: 2,0, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 9. Ertragsteuerliche Behandlung und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Veräußerung von Immobilien
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Immobilienveräußerungen aus dem Betriebsvermögen sind grundsätzlich steuerpflichtig und können nicht wie Veräußerungen aus dem Privatvermögen, nach einer Behaltefrist von 10 Jahren steuerfrei vorgenommen werden. Im Immobilienvermögen werden sich regelmäßig erhebliche stille Reserven eines Unternehmens befinden. Des Weiteren wird die Veräußerung derartiger Aktivposten für den Unternehmer in aller Regel kein alltägliches Geschäft sein. Somit ist es von größtem Interesse die steuerlichen Chancen und Risiken einer solchen Transaktion zu kennen und frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die es dem Unternehmer ermöglichen, seine damit verbundene Steuerlast möglichst niedrig zu gestalten. Hinzu kommt, dass am 04.05.2005 das Bundeskabinett dem Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der steuerlichen Standortbedingungen zugestimmt hat.1 Darin enthalten sind kurzfristig umsetzbare Maßnahmen für den Bereich der Unternehmensbesteuerung, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und deren Investitionsbereitschaft am und in den Standort Deutschland gefördert werden soll.2 Weiterhin wird damit die Sicherung des nationalen Steueraufkommens angestrebt.3 Die geplanten Veränderungen sind im Einzelnen die Tarifsenkung der Körperschaftsteuer von 25 % auf 19 %, Anhebung des Anrechnungsfaktors bei der Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer von 1,8 auf 2,0, Begrenzung des Verlustabzuges auf 50 % des Gesamtbetrages der Einkünfte bei einem Sockelbetrag von 1 Million Euro, Verlustabzugsbeschränkung für Fonds, welche in erster Linie als Steuersparmodell fungieren und die hälftige Besteuerung der Gewinne bei der Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden des Betriebsvermögens. Im Rahmen dieser Arbeit ist insbesondere Letzteres von Interesse. Gerade bei geplanten Steueränderungen gilt es sich frühzeitig mit den damit verbundenen Konsequenzen auseinanderzusetzen. Beispielhaft sei dabei auf Probleme mit der Rückwirkung der 10-jährigen Behaltefrist für Immobilien im Privatvermögen hingewiesen. Kurz nach der Vergabe dieser Arbeit stellte Bundeskanzler Gerhard Schröder im Bundestag die Vertrauensfrage, was m.E. mit der Übernahme dieser Arbeit nichts zu tun hat. Inwieweit daher der Gesetzentwurf zur Umsetzung gelangt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt ebenso wenig prognostizieren wie der Wahlausgang. Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Wirtschaft - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,3, Universität Leipzig (Institut für Unternehmensrechnung und Steuerlehre ), 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 10. Historische Auslegung von Normen
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Hauptanliegen der Rechtswissenschaft ist die Rechtssicherheit. Nimmt man die aktuellen Fälle, die in den Medien präsent sind, und die damit einhergehenden Diskussionen, lässt sich feststellen, dass diese gerade sehr in Frage gestellt und gefordert wird. Klarheit und Eindeutigkeit.
    Ein Sachverhalt soll geprüft und eine eindeutige Lösung ermittelt werden. Oft ist dies jedoch nicht einfach, da Unklarheit eventuell bezüglich einer Begrifflichkeit besteht. Anhand der zehn Gebote lässt sich eine Begründung hierfür gut darstellen. Nur Gott hat seine Gesetze entwickelt und festgehalten. Bei den Geboten Du sollt nicht töten. oder Du sollst nicht stehlen. weiß jeder sofort genau was gemeint ist. In der deutschen Gesetzgebung beispielsweise ist dies nicht der Fall. Hier werden Gesetze vom Bundestag oder Bundesrat, also nicht von einer Einzelperson, verabschiedet. So wird aus verschiedenen Meinungen und Gesichtspunkten ein für alle Parteien annehmbares Gesetz entwickelt und formuliert, das oft mehrdeutig auszulegen ist. Die Formulierung des Auslegens weist hier auf ein Hilfsmittel hin, welches entwickelt wurde, um bei unklaren Formulierungen Klarheit für eine eindeutige Lösungsfindung zu schaffen. Dieses Hilfsmittel sind die vier Auslegungsmethoden. Die grammatikalische, die historische, die teleologische und die systematische Auslegungsmethode. In dieser Ausarbeitung soll das Hauptaugenmerk auf die historische Auslegung gelegt werden. Zunächst wird auf die vier Auslegungsmethoden eingegangen werden, um deren Bedeutung, Aufgabe und eventuelle Wertigkeiten kurz darzustellen, da dies den Ausarbeitungsrahmen sonst überschreiten würde und das Hauptaugenmerk auf der Historischen Auslegung von Normen liegt. In Ausarbeitungspunkt 3.1 soll die Methode der historischen Auslegung genau erklärt und in 3.2 die Grundlagen dargelegt werden. Als nächstes wird aufgezeigt werden, wann die Historische Auslegungsmethode angewendet wird. Ein wichtiger Punkt sind die Problematiken, die bei jeder entwickelten Methode entstehen können. Dies wird in Punkt 5 genau dargestellt und analysiert werden. Zum Schluss werden im Fazit alle wichtigen Gesichtspunkte zusammengefasst und ein Ausblick gegeben werden.
 
  • 11. Der protestantische Teil des Christlich-Demokratischen Appells der Niederlande
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Das Königreich der Niederlande erstreckt sich über ~ 42000 Quadratkilometer und hat ~16 Millionen Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von genau 482 Einwohner pro Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung ist zu 30 % römisch-katholisch, zu 21 % protestantisch, zu 6 % muslimisch, zu 1 % hinduistisch und zu 40 % bekenntnislos (in den restlichen 2 % sind unter anderen auch etwa 30000 Angehörige der Jüdischen Gemeinschaft enthalten) . Die Niederlande sind eine Parlamentarische Monarchie, welche mittels zweier Kammern regiert wird: in der ersten Kammer gibt es 75 Sitze, in der zweiten Kammer 150 (sie entspricht dem deutschen Bundestag). Die Königin ist das Staatsoberhaupt und übt die Richtlinienkompetenz aus, ihre direkte Vertretung ist der Staatsrat (1. Kammer), Chef der Regierung ist der Ministerpräsident (aus 2. Kammer). Verwaltet wird die Niederlande durch Aufteilung in 12 Provinzen, welche durch königlich ernannte Kommissare regiert werden und sich wiederum in insgesamt 467 Gemeinden aufteilen (diese sind autonome Körperschaften) . Wenn man nun die recht übersichtlichen Basis-Daten der Niederlande betrachtet, kommt man unweigerlich auf die Idee, dass bei der übersichtlichen Größe des Landes und der ebenfalls übersichtlichen religiösen Aufteilung der Bevölkerung sich diese Übersichtlichkeit auch in der Politik des Landes widerspiegeln müsste. Man könnte auf die Idee kommen, dass Religion in der niederländischen Demokratie eine prägende Rolle spielen könnte. Genau solche einfachen Schlussfolgerungen kann man aber nicht anstellen! Wie genau sich Religion im politischen Leben der Niederlande widerspiegelt, soll die folgende Arbeit aus dem Blickwinkel der Protestanten heraus beleuchten. Über eine kurze historische Einführung in die Entstehung der ersten Protestantenbewegungen, soll im zweiten Teil das spezifisch niederländische Phänomen der Versäulung erklärt werden, um dann auf die protestantische Wählerschaft einzugehen. Letztendlich soll die Stellung der Protestanten in der modernen Politik und Parteienlandschaft der Niederlande herausgearbeitet werden, damit im Fazit eine eventuelle Entwicklung, beziehungsweise eine Zukunftsperspektive aufgezeigt werden kann. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Westeuropa, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Christlich - demokratische Parteien in Europa.
 
  • 12. Die Anträge auf Verbot der NPD - eine politische Notwendigkeit?
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Düsseldorf, Sebnitz und Halle hießen die Städte, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2000 längst verdrängte Erinnerungen an Hoyerswerda, Lichtenhagen und Mölln wiederaufleben ließen; zum Teil zu Unrecht, wie sich später herausstellte. Ein Sprengstoffanschlag auf eine Gruppe von Immigranten jüdischer Herkunft , der Mordfall Adriano , der Tod des sechsjährigen Joseph Kantelberg-Abdulla und schließlich der Brandanschlag auf eine Synagoge erregten die Öffentlichkeit und setzten so ein altbekanntes Thema auf die politische Agenda: die Bedrohung der deutschen Demokratie durch den Rechtsextremis-mus. Für zusätzliche Brisanz sorgte eine Zwischenbilanz des Verfassungsschutzberichts Nordrhein-Westfalen, wonach von Januar bis November 2000 bereits 2000 Straftaten mit rechtsextremistischem, fremdenfeindlichem und antisemitischem Hintergrund begangen wurden; fünfmal mehr als im gleichen Zeitraum zehn Jahre zuvor.
    Wie emotional und wenig vernünftig die öffentliche Debatte zum damaligen Zeitpunkt geführt wurde, mag die Forderung von Peter Struck ( SPD ) belegen, für rechtsextreme Täter ein 15-jähriges Fahrverbot einzuführen. Selbst über ein Bierverbot für Skinheads wurde geschrieben. Inmitten diesem gespannten gesellschaftlichen und politischen Umfeld erhob der bayerische Innenminister Günther Beckstein ( CSU ) die Forderung nach einem Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands im August 2000 und setzte damit einen Prozess in Gang, der schließlich am 30.03.2001 mit einem Novum in der Geschichte der Bundesrepublik endete: dem Antrag aller dazu berechtigten Staatsorgane auf Verbot einer Partei. Sowohl Bundesregierung, als auch Bundesrat und Bundestag haben beim Bundesverfassungsgericht Antrag auf Verbot der NPD gestellt.
    Die Hausarbeit soll erklären, wie es zu diesem historischen Ereignis kam. Dazu sollen die Voraussetzungen für ein Parteiverbot sowie Präzedenzfälle genannt und erläutert werden, und die NPD als Partei ausführlich beschrieben werden. Im Anschluss daran sollen die Anträge erläutert und ihre Notwendigkeit hinterfragt werden.
    Auf die Affäre um V - Männer in der NPD soll hierbei nicht eingegangen werden, da deren Auswirkungen auf einen möglichen Ausgang des Verfahrens bei heutigem Informations-stand rein spekulativen Charakter besäßen.
    [...]
 
  • 13. Die heutige Personalrekrutierung - Wege zu neuen Mitarbeitern
    Preis: EUR 14.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Nicht nur allein die Tatsache, dass sich das Personalmanagement von einer einst rein
    verwaltenden untergeordneten Funktion zu einer anerkannten Aufgabe der obersten Unternehmensleitung
    entwickelt hat, ist ein Grund sich dieses umfassende Themenfeld genauer
    anzuschauen. Heute wirken sich die Entscheidungen der Personalabteilung auf alle
    betrieblichen Bereiche, sprich auch auf die Mitarbeiter aus. Zudem gibt es eine Reihe weiterer
    aktueller Fakten, wie zum Beispiel die technologische Entwicklung, die sich ständig
    weiterentwickelt und der sich die Unternehmen, sowie letztendlich die Mitarbeiter, anpassen
    müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Globalisierung. Die Welt rückt immer
    weiter zusammen und der Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck steigt. Dabei wird zunehmend
    auf die Kosten und den erzielten Nutzen geachtet, was eine weitere Herausforderung
    für die Unternehmen darstellt. Auch auf dem Arbeitsmarkt wird um das rare qualifizierte
    Personal geworben. Dieses Thema beschäftigt unter anderem die Politik in
    Deutschland. So bestätigt der Deutsche Bundestag den Mangel an Fachkräften besonders
    in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In diesen
    wie auch anderen Bereichen muss eine Lösung gefunden werden, um sich von der Konkurrenz
    abzusetzen und im Kampf um das rare Gut Mitarbeiter zu gewinnen. Generell
    sind die geforderten Aufgaben, wie auch die Struktur der Unternehmen, komplexer und
    damit schwieriger in der Ausführung für den Menschen geworden. Nicht nur die zu erfüllenden
    Aufgaben, sondern auch den Faktor Mensch gilt es im Personalmanagement zu
    berücksichtigen. [...] Diese wissenschaftliche Arbeit wird sich mit den eben genannten Problemen
    beschäftigen, über das Thema Personalbeschaffung aufklären und die verschiedenen
    Recrutierungsmöglichkeiten aufzeigen. Schlussendlich wird beschrieben, welche
    Verbesserungen aufgrund der gewonnenen Erkentnisse dieser Arbeit im Bereich der
    Personalbeschaffung bei des ABC Luftfahrtunternehmens durchgeführt wurden, mit dem
    Ziel, nachhaltig und konstant die passenden Bewerber mit der richtigen Qualifikation für
    das Unternehmen zu gewinnen.
 
  • 14. Die Rolle und Stellung der Gewerkschaften in GB und der BRD - ein Vergleich
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    In allen OECD-Staaten spielen Gewerkschaften eine gewichtige Rolle bezüglich der Sicherung von Arbeitnehmerrechten, Tarifverhandlungen sowie bei gesellschaftlichen Fragen und weiteren Themengebieten. Die Art der Beteiligung auf gesellschaftlicher Ebene ist in allen Ländern unterschiedlich ausgeprägt. Sie reicht von der Konzertierten Aktion und dem Bündnis für Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) hin zur völligen Ausgrenzung der Gewerkschaften (und anderen Interessenverbänden) aus dem politischen Entscheidungsprozeßen wie es seit 1979 in Großbritannien praktiziert wird. Ein solcher Ländervergleich kann selbstverständlich erfolgen, tendiert allerdings auch in Richtung eines Vergleichs von Äpfeln und Birnen, da hier ein korporatistischer Staat mit einem pluralistischen verglichen wird, und ist doch momentan in der BRD an der Tagesordnung. In letzter Zeit stehen die Gewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland, nicht nur unter dem Deckmantel der bevorstehenden Neuwahlen zum deutschen Bundestag, stark unter druck. Einerseits verlieren sie kontinuierlich Mitglieder und andererseits fordern einige Gruppierungen drastische Einschnitte in die Arbeitnehmerrechte speziell bei der Mitbestimmung. Dies wurzelt, wie in zahlreichen Artikeln in diversen (Fach-) Zeitschriften und Untersuchungen oft publiziert wurde, in Veränderungen der Arbeitswelt, den Lebensbedingungen und individuellen Lebensplanungen sowie der wirtschaftlichen Lage und den sonstigen Entwicklungen unseres Landes in den letzten zwei bis drei Dekaden. Zusätzlich brachte die Schaffung des europäischen Binnenmarktes einen ungezügelten Wettbewerb von Unternehmen und Standorten, was ausnahmslos alle europäischen Tarifpartner betrifft.
    In Großbritannien, wo bereits in den 1970er Jahren die Deregulierung des Arbeitsmarktes begann, gingen ursprüngliche Tätigkeitsfelder und die Beschäftigung zurück und es nahmen Beschäftigungen in niedrig organisierten, tertiären Sektoren zu. Gerade in konservativen Kreisen der BRD wird häufig im Kontext der wirtschaftlichen Situation das Beispiel Großbritannien erwähnt. Hatte nicht hier ab 1979 die eiserne Lady essentielle Reformen unternommen und somit die britische Wirtschaft wiederbelebt? Gingen diese Erfolge nicht mit einer drastischen Beschneidung von Gewerkschaftsrechten einher? Können in anderen Ländern ähnliche Erfolge erzielt werden? Müssen wir Reformen bei der Mitbestimmung und den Arbeitnehmerrechten, speziell bei der Tarifautonomie, vornehmen?
 
  • 15. Diskriminierungsschutz durch Privatrecht (Schriften zum Gemeinschaftsprivatrecht)
    Preis: EUR 59.00 ; Anbieter: ciando eBooks
    Diskriminierungsverbote sind dem Gemeinschaftsrecht bereits seit Jahrzehnten bekannt. Bedeutung kam ihnen bislang aber meist nur in den Bereichen des freien Personenverkehrs sowie in Wirtschafts- und Arbeitsbeziehungen zu. Seit mit dem Vertrag von Amsterdam eine neue Kompetenznorm geschaffen wurde (Art. 13 EGV), ist die Europäische Gemeinschaft jedoch dazu übergegangen, auch das allgemeine Zivilrecht mit einem Netz von Diskriminierungsverboten zu überziehen. So untersagt etwa Art. 3 lit. h der RL 2000/43/EG Diskriminierungen aufgrund der Rasse oder der ethnischen Herkunft beim Zugang zu und der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen. Damit greift die Vorschrift unmittelbar in einen Kernbereich des Privatrechts ein. Wie die Diskussion der 2001 und 2004 vorgelegten Referentenentwürfe und das Gesetzgebungsverfahren für ein Antidiskriminierungsgesetz gezeigt haben, bereitet die Einpassung der Richtlinienvorgaben in das nationale Recht dem deutschen Gesetzgeber ersichtlich Schwierigkeiten. Sie werden durch die jüngst in Kraft getretene RL 2004/113/EG noch verstärkt, deren Art. 5 (Verbot der geschlechterspezifischen Diskriminierung im Versicherungsvertragsrecht) von besonderer Brisanz ist.Die in diesem Band veröffentlichten Beiträge, die aus einem am 17./18. Juni 2005 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstalteten Symposium hervorgegangen sind, arbeiten die dem Mitgliedstaat Deutschland bei der Umsetzung verbleibenden Regelungsspielräume sowie diejenigen Eckpunkte heraus, die eine gesetzliche Regelung beachten muss, um die Privatautonomie nicht mehr als unvermeidlich einzuschränken. Der Band wird abgerundet durch einen Abdruck der drei Anti-Diskriminierungs-Richtlinien der EG sowie den Text des am 17. Juni 2005 vom Bundestag verabschiedeten, aber aufgrund des vorzeitigen Endes der Legislaturperiode nicht mehr in Kraft getretenen Antidiskriminierungsgesetzes. Er ist unverzichtbar für alle mit dem Zivilrecht befassten Wissenschaftler und Praktiker.Das Werk enthält Beiträge von: Prof. Dr. Jan Busche, Düsseldorf
 
  • 16. Rechtsstaat oder Ausnahmezustand? - Souveränität und Terror.
    Preis: EUR 34.00 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der moderne Terrorismus islamistischer Prägung ist nicht erst seit dem 11. September 2001 eine zentrale Herausforderung für die Sicherheitspolitik. Die Verhinderung und die Verfolgung von Anschlägen stellen insbesondere demokratisch verfasste Gemeinwesen vor Aufgaben, die in Grenzbereiche führen. Die Debatten über die Zulässigkeit der Folter, den Abschuss entführter Flugzeuge und den Einsatz der Bundeswehr im Innern sind nicht nur Menetekel. Der Gesetzgeber hat eine Vielzahl von Versuchen unternommen, um terroristischen Bedrohungen wirkungsvoller zu begegnen. Wolfgang Hetzer beschäftigt sich mit den grundsätzlichen und konkreten Problemen, die sich bei einer Verbesserung der Terrorabwehr in rechtsstaatlichen Grenzen stellen. Globale Sicherheitsstrategien werden ebenso behandelt wie die Leistungen der zuständigen Behörden. Dadurch eröffnet sich eine der wenigen bis jetzt verfügbaren Gelegenheiten zu einer umfassenden und kohärenten Analyse aller wichtigen aktuellen und grundsätzlichen Aspekte der inneren und äußeren Sicherheit. Der Autor beginnt die überfällige kritische und sachlich fundierte Auseinandersetzung mit rechtsstaatlich fragwürdigen und verfassungswidrigen Anstrengungen zur Minimierung der Gefahren des Terrorismus.
    Wolfgang Hetzer widmet sich seit langer Zeit theoretischen, praktischen und politischen Problemen innerer und äußerer Sicherheit. Zum Spektrum seiner Erfahrungen gehören u. a. Gesetzgebung und exekutive Tätigkeiten zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, der internationalen Geldwäsche, der Steuerhinterziehung und der Terrorismusfinanzierung.
    Der Verfasser hat in diesen und anderen Bereichen über mehrere Jahre eine Fraktion des Deutschen Bundestages beraten. Darüberhinaus war Wolfgang Hetzer im Bundeskanzleramt für strategische Telekommunikationsüberwachung, die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen und die Beaufsichtigung des Bundesnachrichtendienstes zuständig. Das Recht und die Praxis der Nachrichtendienste sowie eine Vielzahl polizeirechtlicher und sicherheitspolitischer Fragestellungen sind auch Gegenstände seiner wissenschaftlichen Arbeit. Er ist gegenwärtig mit dem Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union beauftragt und arbeitet im Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) in Brüssel an der Verbesserung, der Verhinderung und der Verfolgung von Betrug und Korruption auf europäischer und internationaler Ebene.
 
  • 17. Möglichkeiten und Grenzen des Mitarbeiter-Motivations-Instruments Incentive-Reise
    Preis: EUR 43.00 ; Anbieter: ciando eBooks

    Die zunehmende Polarisierung der Nachfrage und Vernetzung der Märkte sorgt im Zuge der Globalisierung für eine wachsende Dynamik zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Daher sind viele Unternehmen gezwungen, sofern sie dem steigenden Konkurrenzdruck standhalten wollen, sich weit über ihre bisherigen Grenzen weiter zu entwickeln. Die Sättigung vieler Marktsegmente, die Austauschbarkeit der Produkte und der Wandel vom Käufer- zum hart umkämpften Verkäufermarkt sind nur einige Motive der Unternehmen, sehr kostspielige und innovative verkaufsfördernde Maßnahmen zu ergreifen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Unternehmenserfolg ist die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten.

    Ein Mittel zur Förderung der Mitarbeitermotivation sind Incentives. Der Markt für Incentives, insbesondere für Incentive-Reisen, ist in Deutschland bislang wenig erforscht. Dennoch werden auch Geschäfts- und Incentive-Reisen als Marktsegment in ein so genanntes Ranking der potentiellen Quellmärkte durch den deutschen Bundestag als eine Marketingstrategie berücksichtigt. Folglich ist das Segment Incentive-Reise nicht nur für die Kundenunternehmen, sondern auch für den Tourismus in und um Deutschland förderlich.Bedingt durch den wachsenden Anspruch der Auftraggeber und Endverbraucher an starker Preissensibilität einerseits, sowie Qualität und Angebotsgestaltung touristischer Einrichtungen andererseits, stehen die Incentive-Agenturen vor der Aufgabe, ein effektives und einzigartiges Komplettpaket zu konzipieren und somit alle Leitungsträger zu einem Gesamtprodukt zusammen zu fügen. Dieses sollte möglichst faszinierend, erlebnisreich und individuell sein und sich auch preislich von anderen Angeboten abheben. Es ist das Ziel einer jeden Agentur einen Wettbewerbsvorteil durch Differenzierung gegenüber der Konkurrenz zu erreichen.

    Aus diesen Gründen besteht die Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen von Incentive-Reisen zu erörtern, um die Mitarbeiter der auftraggebenden Firma bestmöglich an das Unternehmen und dessen ´´Corporate Identity´´ zu binden. Dadurch soll nicht zuletzt auch die Zufriedenheit und Loyalität des Kundenunternehmens selbst erlangt werden.Ziel des vorliegenden Buches ist es, die Bedeutung der Incentive-Reise als Instrument zur Steuerung des Arbeitsverhaltens von Unternehmen herauszustellen. Dabei soll geklärt werden, was Mitarbeitermotivation bedeutet, welche Strategien der Angebotskonzeption durch die Incentive-Agenturen förderlich sind, welche Möglichkeiten und Grenzen es hierbei gibt und wie erfolgreich Anreizsysteme in Form von Belohnungsreisen heutzutage wirken. Das Untersuchungsobjekt der empirischen Datenerhebung stellt der Incentive-Markt in Deutschland dar.

    Nach der kritischen Bewertung der Ergebnisse werden mit Hilfe von Handlungsempfehlungen konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Konzeption der Incentive-Reisen verbessert und die Angebotsgestaltung stärker an die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst werden kann.

 
  • 18. Atomisierung oder Basisdemokratie - Das Web 2.0 als Heilsbringer politischer Partizipation in Deutschland?
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    In Zeiten politischer Grabenkämpfe um die Mitte der Gesellschaft, deren Gunst die beiden großen Volksparteien durch politische Annäherung an die Wählerschichten der jeweils anderen zu erreichen versuchen lässt sich eine zunehmende Loslösung von ideologischen Fundamenten sowie die Tendenz zur Besetzung politischer Themen aus rein wahltaktischen Beweggründen beobachten. Ein solches System der rationalen, Stimmen-maximierenden Parteien zeigt dabei Parallelen zur Demokratietheorie Anthony Downs. Dabei weist im Speziellen dessen paradox of voting unter Annahme einer ebensolchen Kosten/Nutzen-Abwägung seitens der Bürger auf eine zu erwartende Wahlbeteiligung von null Prozent hin. Praktisch ist selbige in der Bundesrepublik seit den 70er Jahren rückläufig und erreichte bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag im Jahr 2005 mit 77,7% ihren historischen Tiefststand. Zur Beseitigung des sich hieraus ergebenden, für einen Verfassungsstaat dessen Selbstverständnis nach nicht tragbaren Legitimationsdefizits ist man sich dabei über Parteigrenzen hinweg einig und postuliert die Förderung politischer Partizipation breiter Gesellschaftsschichten. Zu beachten ist dabei, dass ebendieses Konzept weit über die Ausübung des aktiven Stimmrechts hinausgeht und sich dabei in beispielsweise autonomen Kreisen sogar im bewussten Fernbleiben vom Wahllokal äußern kann. Vielmehr stehen dabei engere Einbindung der Bürger in den politischen Prozess sowie die Stärkung von Bürgerinitiativen im Fokus.
    Die vorliegende Arbeit soll dabei die Rolle des Internets, insbesondere des Phänomens Web 2.0, als möglichen Katalysator politischer Partizipation in Deutschland examinieren. Hierzu sollen zunächst anhand verschiedener Theorien die Möglichkeiten digitaler Partizipation, gleichzeitig aber auch die Gefahr eines gesamtgesellschaftlichen Bruchs zwischen On- und Offlinern (Digital Divide) aufgezeigt werden. In einem dann zweiten Schritt solle der digitale status quo der Bundesrepublik anhand empirischer Studien überprüft werden, um im Folgenden zu einer wirklichkeitsgetreuen Beurteilung des Partizipation-fördernden Charakters des Mediums Internet zu gelangen.
 
  • 19. Direkte Demokratie in Deutschland
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Diese Hausarbeit im Rahmen des Hauptseminars Direkte Demokratie im Vergleich stellt die in Deutschland gegebene direkt demokratischen Elemente mit einer später folgenden Einordnung in das förderative System der Bundesrepublik Deutschland vor. In vielen europäischen Ländern gibts auf staatlicher Ebene (bei uns wäre es die Bundesebene) plebiszitäre Elemente, die es in Deutschland so nicht gibt. Es wird zwar über die Einführung derartiger Elemente auf Bundesebene diskutiert, sie hat allerdings, aufgrund der Tatsache, dass im Jahre 2002 ein Versuch zur Einführung plebiszitäre Elemente auf Bundesebene, an der Fehlenden 2/3 Mehrheit im Bundestage gescheitert ist , sehr stark an Bedeutung verloren, hierauf wird in einem späteren Teil, ausführlich eingegangen. Es gibt jedoch eine Situation, die ein plebiszitäres Element auf Bundesebene vorschreibt. Diese einzige Ausnahme bildet der Art. 29 GG, dieser besagt, dass bei einer Neuregelung der Bundesgebiete durch den Zusammenschluss zweier oder mehrerer Bundesländer, den Bewohnern der betroffenen Länder das entsprechende Bundesgesetz zur Abstimmung, per Volksentscheid, vorgelegt werden muss, ob dieses wirklich so sein muss oder ob es auch hier die Möglichkeit von dem Ausschluß direktdemokratischer Elemente gib, wird in dem Kapitel über die direkdemokratischen Elemente auf der Bundesebene eingeangen. Einen Unterschied zur Bundesebene, gibt es allerdings auf Landes- sowie auf Gemeindeebene hier sind bereits direkte Partizipationen eingeführt worden oder bestehen sogar schon seit längerer Zeit. Die Verfahren, die in den einzelnen Bundesländern bezüglich Volksbegehren und Volksentscheide eingesetzt werden können, sind derart unterschiedlich, dass es nicht möglich ist von einer durchgehend gleichen Verfügbarkeit zusprechen. Trotzdem soll versucht werden, mögliche Besonderheiten zu untersuchen und eine Beziehung zu unserem föderalen Bundesstaat herzuleiten. Es dabei wird allerdings bewußt darauf verzichtet spezielle Beispiele von Begehren vorzustellen, da diese Arbeit sich mit den allegeimen Problemen und Arten von der direkten Demokratie in Deutschland beschäftigt. Es ist daraufhinzuweisen, dass diese Arbeit vor der Förderalismusreform geschrieben wurde, Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Pol. Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,0, Universität Hamburg, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 20. Entwurf eines Monitoring zur Ausbreitung von Neophyten in Brandenburg
    Preis: EUR 29.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die Aufmerksamkeit gegenüber gebietsfremden Pflanzenarten / Neophyten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Zwar bürgert der Mensch seit dem 15. Jahrhundert bewusst oder unbewusst Neophyten in großem Maßstab in die Kulturlandschaft Europas ein, im Zuge der Globalisierung und Klimaerwärmung wird aber deutlich, dass die einheimische Flora durch Zuzug der gebietsfremden Arten im verstärkten Maß verändert und teilweise beeinträchtigt wird. Als solche Beeinträchtigungen werden volkswirtschaftliche und gesundheitsbeeinträchtigende Schäden gemeldet . Von den meisten Neophyten, die sich bei uns ansiedeln konnten, gehen keine Gefahren für unsere Natur oder Gesundheit aus und sie haben auch keine negativen wirtschaftlichen Auswirkungen. Allerdings haben Neophyten ) grundsätzlich das Potenzial, hohe wirtschaftliche Schäden zu verursachen: DEUTSCHER BUNDESTAG (2000). Diese werden häufig aus naturschutzfachlicher Perspektive negativ bewertet.
    Daher nehmen im Bereich der Wissenschaft, des Naturschutzes, aber auch auf der
    rechtlichen Ebene weltweit die Bemühungen zu, den von invasiven gebietsfremden Arten verursachten Entwicklungen angemessen zu begegnen. Unter der Beachtung der
    internationalen rechtlichen Übereinkünften, wie dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD), der Europäischen Artenschutzverordnung, der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, wird der Umgang mit Neophyten in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz grundsätzlich geregelt. Der Artikel § 41 (2) schreibt vor, dass: Die Länder ... geeignete Maßnahmen (treffen), um die Gefahren einer Verfälschung der Tier- und Pflanzenwelt der Mitgliedstaaten durch Ansiedlung und Ausbreitung von Tieren und Pflanzen gebietsfremder Arten abzuwehren11. Dies soll auf der Basis von Genehmigungen des Ansiedelns gebietsfremder Arten erfolgen, also Sachverhalten, die durch bewusstes Handeln ausgelöst werden. Neben dieser bewussten Ausbreitung läuft parallel die unbewusste / gesetzlich nicht steuerbare Ausbreitung ab. Die Ausbreitung von Neophyten geschieht nicht unsichtbar, aber doch oftmals unbeobachtet, bzw. nur sporadisch untersucht und dann häufig nur ortsbegrenzt. Ein koordiniertes, wissenschaftlich abgeleitetes Monitoringsystem für Neophyten ist nach Stand des Wissens, trotz frühzeitiger Forderung u.a. des NABU (2000), in keinem regionalen Bezug wie der Länderebene Deutschlands vorhanden. In diesem Zusammenhang möchte die vorliegende Arbeit eine Grundlage im Bundesland Brandenburg entwerfen.
 
  • 21. PolitikerInnen-Bezüge
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Den Schwerpunkt in dieser Diplomarbeit bildet die Bestandsaufnahme der PolitikerInnenbezüge des italienischen und des Österreichischen Parlaments sowie der Region Trentino-Südtirol und des Bundeslandes Tirol. Das be- und erarbeitete Datenmaterial wird sowohl in kommentierter Form als auch in quantifizierter Darstellung aufbereitet und schematisch gegenübergestellt. Die Texte dazu dienen als notwendige Grundlageninformation und zum besseren Verständnis
    des Zahlenmaterials. Als Unterlagen für diese Bestandsaufnahme dienen die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen,
    Dekrete, Beschlüsse, Stellungnahmen von PolitikerInnenn sowie interne Reglements der betreffenden Institutionen. [...]Wenngleich dieses Thema in den Medien und auch in Wahlkämpfen einen vergleichsweise breiten Raum beansprucht, gibt es nicht in dem Ausmaß entsprechende
    Bearbeitungen auf wissenschaftlicher Ebene. Genügten die herangezogenen Primärquellen zur Aufbereitung und Darstellung dieses Themas nicht, habe ich die vorhandenen Informationen durch gezielte schriftliche Anfragen, mit der Bitte um Übersendung von bestimmten Zahlenmaterial bzw. um Beantwortung ausgewählter Fragen, ergänzt. [...] Die Arbeit beginnt in Kapitel 1 mit einer geschichtlichen und theoretischen Einführung, anschließend bearbeite ich in Kapitel 2 und 3 die Parlamente Italiens und Österreichs. In Kapitel
    4 und 5 folgen der Regionalrat der autonomen Region Trentino-Südtirol und der Landtag des Bundeslandes Tirol. Nach einer Vorstellung dieser Institutionen bereite ich das einschlägige
    Material in Bezug auf die wirtschaftliche Behandlung ihrer politischen MandatarInnen auf. In diesen beiden Kapiteln stelle ich auch einen Vergleich mit den restlichen italienischen Regionen
    mit Normalstatut bzw. mit den Bundesländern an. In Kapitel 6 werden abschließend die Bezüge der Abgeordneten und der MandatarInnen mit
    Aufgabenbereich der untersuchten Institutionen interpretiert und verglichen. Damit werden die unterschiedlichen Zuwendungen und Privilegien, welche die Staaten, die Regionen und die
    Bundesländer ihren gewählten politischen VertreterInnen zukommen lassen, ersichtlich. Des weiteren soll ein Blick über die Grenzen der untersuchten Institutionen hinaus vermitteln, welche
    Bezüge die wichtigsten westlichen Demokratien ihren gewählten VolksvertreterInnen zuteil werden lassen. Ich stütze mich dabei auf eine Studie, die im Auftrag des Deutschen Bundestages durchgeführt wurde.
 
  • 22. Direkte Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland - Volksentscheide als Mittel gegen die Politikverdrossenheit
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Welche Lehren können aus der Einführung direktdemokratischer Verfahren auf Landes- und Kommunalebene in der Bundesrepublik Deutschland gezogen werden, und wie gestaltet sich deren Einfluss auf die Politikverdrossenheit Das Verhältnis ist, wie so oft in der Wissenschaft, ambivalent. Ein Wundermittel ist die direkte Demokratie in ihrer gegenwärtigen Gestalt nicht, obgleich sie richtige Ansätze zeigt, die das Verhältnis zwischen Bürgern und Politik verbessern können. Als besonders wirksam gegen die Politikverdrossenheit erweist sich das Aktivierungspotential der direkten Demokratie, welches den Bürgern Anreize verschafft, sich zu informieren, Erfahrungen und Meinungen in Diskussionen und Debatten mit ähnlich oder anders Gesinnten auszutauschen, und sich mit politischen Problemen generell auseinanderzusetzen. Dies ist ein klarer Indikator für die Wirksamkeit der direkten Demokratie gegen die Ursachen der Politikverdrossenheit. Die Beteiligung der Bürger hat also einen positiven Effekt auf ihre politische Aktivität und die Akzeptanz des Systems. Doch die bestehenden Regelungen zu Volksentscheiden sind noch verbesserungsbedürftig. So kann der Volksentscheid durch eine bundesweite Ausweitung erheblich an Einfluss gewinnen, und würde die Bürger stärker als bislang motivieren, sich politisch zu engagieren. Auch die herrschende politische Elite sollte fortan nicht mehr auf Kriegsfuß mit der direkten Demokratie stehen, da der gegenwärtig expansive Prozess sonst ins Stocken zu geraten droht. Hier ist unter Umständen sogar eine Aufklärung der politischen Elite von Nöten, um ihr die Angst vor Plebisziten zu nehmen. Die Kritik an der direkten Demokratie, die sich auf deren Kommerzialisierung, das fehlende Wissen der Bürger über politische Prozesse, und die mangelnde politische Effektivität bezieht, muss differenziert betrachtet werden. Es wird nicht beabsichtigt eine Basisdemokratie in Deutschland einzuführen. Direktdemokratische Verfahren haben es verdient ernst genommen zu werden, sowohl von ihrer Wirkung auf die Bürger, als auch hinsichtlich ihrer Resultate. Es ist folglich nicht die Rede davon, die repräsentative Demokratie abzuschaffen, sondern sie zu vergüten. Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Pol. Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Deutscher Bundestag - Ideal und politische Praxis.
 
  • 23. Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss. - Eine Streitschrift
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der Krieg hat keine Macht mehr über uns, Gott sei Dank. Doch er scheidet noch immer die Geister: Er ist der moralische Ernstfall für Staaten, auch für demokratische. Selbst wer sich sonst für Politik kaum interessiert, hier fühlt er sich aufgerufen, Partei zu ergreifen. Aber wie und nach welchen Kriterien? Darüber ist viel Verwirrung entstanden, zuletzt beim Libyen-Krieg, an dem Deutschland nicht teilgenommen hat. Und wir merken: Auch Kriege, die man nicht führt, können einen verändern.

    Dieses Buch zieht eine Bilanz nach zwei Kriegen im Irak, zweien auf dem Balkan, einem in Afghanistan und einem in Nordafrika. Es unterscheidet zwischen richtigen und falschen Kriegen und liefert Kriterien dafür, wie Deutschland sich künftig verhalten soll.

    Es ist darin anders als andere Bücher über dieses Thema. Denn weil Krieg immer eine Einladung zum Machismo ist, geben sich Bücher über ihn oft allwissend, zweifelsfrei, unerschütterlich: Gedankengänge als Waffengänge. Dabei hängt die Einstellung zum Krieg nicht zuerst von Theorien ab, sondern von Biographien und Begegnungen. Darum lebt dieses Buch, außer von den Erfahrungen des Autors, namentlich von der lebendigen und alltäglichen Auseinandersetzung mit einem Mann, der mehr vom Krieg und von der Geschichte weiß als die meisten anderen - mit Helmut Schmidt.

    Bernd Ulrich ist stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Politik-Ressorts der «Zeit». Geboren 1960 in Essen, war er Kriegsdienstverweigerer und Aktivist in der Friedensbewegung der achtziger Jahre. Von 1988 bis 1990 arbeitete er als Büroleiter für den Fraktionsvorstand der Grünen, bis sie aus dem Bundestag flogen. Danach hat er seine Arbeitslosigkeit für einige Babyjahre genutzt, seit 1993 ist er Journalist. 1997 schrieb er das Buch «Deutsch, aber glücklich», 2003 zusammen mit Matthias Geis eine Biographie über Joschka Fischer mit dem Titel «Der Unvollendete», beide im Alexander Fest Verlag.
 
  • 24. Offenlegung von Einkünften der Bundestagsabgeordneten
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der Abgeordnete ist - vom Vertrauen der Wähler berufen - Inhaber eines öffentlichen Amtes, Träger eines freien Mandats und, gemeinsam mit der Gesamtheit der Mitglieder des Parlaments, Vertreter des ganzen Volkes. Er hat einen repräsentativen Status inne, übt sein Mandat in Unabhängigkeit , frei von jeder Bindung an Aufträge und Weisungen, aus und ist nur seinem Gewissen unterworfen. Mit dem repräsentativen Status des Abgeordneten gem. Art. 38 Abs. 1 GG sind jedoch nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden, deren Reichweite durch das Gebot, die Repräsentations- und Funktionsfähigkeit des Parlaments zu wahren, bestimmt und begrenzt wird. Das Mandat aus eigenem Entschluss nicht wahrzunehmen, ist mit dem Repräsentationsprinzip unvereinbar. 3Die Pflichtenstellung umfasst auch, dass jeder einzelne Abgeordnete in einer Weise und einem Umfang an den parlamentarischen Aufgaben teilnimmt, die deren Erfüllung gewährleistet. Nur der Umstand, dass die Abgeordneten bei pflichtgemäßer Wahrnehmung ihres Mandats auch zeitlich in einem Umfang in Anspruch genommen sind, der es in der Regel unmöglich macht, daneben den Lebensunterhalt anderweitig zu bestreiten, rechtfertigt den Anspruch, dass ihnen ein voller Lebensunterhalt aus Steuermitteln, die die Bürger aufbringen, finanziert wird.Über Gegenstand und Reichweite von Offenbarungspflichten hat der Gesetzgeber in Ausübung seiner Kompetenz nach Art. 38 Abs. 3 GG zu entscheiden und dabei die betroffenen Rechtsgüter einem angemessenen Ausgleich zuzuführen. Regelungen, die den Abgeordneten als Privatperson betreffen, müssen nicht nur - wie sonstige Beschränkungen des freien Mandats - überhaupt Rechtfertigung in anderen Rechtsgütern der Verfassung finden, sondern sie müssen darüber hinaus in spezifischer Weise dem Hineinwirken in den persönlichen Lebensbereich des Abgeordneten Rechnung tragen, gegenläufige Belange sind gegeneinander abzuwägen und in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Das Interesse des Abgeordneten, Informationen aus dieser Sphäre vertraulich behandelt zu sehen, ist gegenüber dem öffentlichen Interesse an der Erkennbarkeit möglicher Interessenverknüpfungen der Mitglieder des Deutschen Bundestags grundsätzlich nachrangig. Der Gesetzgeber kann die Ermächtigung des Art. 38 Abs. 3 GG durch generalisierende Tatbestände ausschöpfen, die an die Wahrscheinlichkeit einer Konfliktlage anknüpfen. Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Oeffentliches Recht - StaatsR / Grundrechte, Note: 1,1, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim.
 
  • 25. Armutsfalle Alleinerziehend? - Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Ein dramatischer Geburtenrückgang, steigende Scheidungszahlen und rückläufige Eheschließungen sowie die Zunahme von Haushalten und Lebensgemeinschaften ohne Kinder werden als maßgebliche Hinweise auf die Erosion der gesellschaftlichen Institution Ehe erachtet. Das traditionelle Modell der bürgerlichen Kleinfamilie verliert seine Monopolstellung. Neben den nichtehelichen Lebensgemeinschaften ist in den letzten Jahren auch die Zahl der Einelternfamilien deutlich angewachsen. Zwischen 1979 und 1996 erhöhte sich der Anteil der Alleinerziehenden in den Altbundesländern von etwa 6 auf 12,6 Prozent und stieg bis zum Jahr 2006 weiter bis auf 17 Prozent an (Statistisches Bundesamt, 2008, S. 7). Heute sind fast ein Fünftel aller Familien Einelternfamilien. Alleinerziehen stellt längst eine gesellschaftliche Realität dar, die Ausdruck der Pluralisierung von Familienformen und Lebensstilen ist (Deutscher Bundestag, 16/10257).
    In Literatur und Wissenschaft finden sich mittlerweile diverse Studien, die die Lebenssituation Alleinerziehender umreißen und ein umfassendes Bild darüber vermitteln, welchen Belastungen Alleinerziehende, insbesondere auch als alleiniger Haushaltsvorstand in finanzieller Hinsicht mit all seinen Folgeerscheinungen ausgesetzt sind. Insbesondere am Arbeitsmarkt sind Alleinerziehende aufgrund ihrer Lebenssituation benachteiligt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich generell für Einelternfamilien schwierig (ebenda). Dies spiegelt sich in geringem Einkommen, überproportionaler Arbeitslosigkeit und einem erhöhten Armutsrisiko. Wie der 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt, sind insbesondere Alleinerziehende und ihre Kinder deutlich stärker als andere Gruppen von Einkommensarmut betroffen. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der in Familien mit alleinerziehendem Elternteil lebenden Bevölkerung war im Jahr 2005 armutsgefährdet, in Familien mit mindestens zwei Erwachsenen dagegen höchstens jeder Elfte (9 Prozent, Statistisches Bundesamt, 2008a, S. 9). Häufig leben Kinder in relativer Armut, weil ihre Eltern oder andere, die sie unterstützen, nicht in der Lage sind, die notwendige materielle Sicherheit zu gewährleisten, um unabhängig von staatlichen Unterstützungsleistungen leben zu können. Kinderarmut ist demnach familiäre Armut. Zu 35 bis 40 Prozent betrifft sie Kinder in Einelternfamilien (Bertram, 2008a, S. 20).
    Doch was heißt das für die Zukunft? Werden die Armen von heute auch die Armen von morgen sein?
 
  • 26. Zeit des Wandels - Die Sozialpolitik der Großen Koalition 1966-69
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Sozialpolitik ist seit vielen Jahren ein sehr teures und für viele undurchschaubares
    Problemthema in der Bundesrepublik. Die steigende Komplexität der modernen Gesellschaft
    führt dazu, dass die Realisierung und Wahrnehmung von Lebenschancen zunehmend
    schwieriger wird. Daher werden verstärkt staatliche Infrastrukturleistungen gefragt, der
    Bürger begibt sich in eine erhöhte Abhängigkeit von der Politik.
    Der Regierungszeitraum der großen Koalition 1966 bis 1969 ist deswegen bezüglich der
    Sozialpolitik besonders spannend, da eine Vereinigung der beiden stimmenstärksten Parteien
    mit der daraus folgenden absoluten Mehrheit im Bundestag eine Vielzahl an Gesetzen ohne
    Schwierigkeiten durch eine Abstimmung bringen konnte. Die Koalition fiel außerdem in eine
    Zeit des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels, in dem neue Erwartungen auf die
    Politiker der Regierung zukamen.
    Die vorliegende Arbeit geht von der These aus, dass die Politiker in den sechziger Jahren aus
    der Notwendigkeit der Umstände einen neuen Stil politischer Entscheidungen entwickelten.
    Anhand der Sozialpolitik der großen Koalition 1966 bis 1969 unter Bundeskanzler Kurt
    Georg Kiesinger soll die These in dieser Arbeit untersucht werden.
    Dabei werden andere politische Bereiche, wie etwa die Wirtschafts- oder Außenpolitik, nicht
    genauer ausgeführt. Auch in diesem Bereichen herrschte zu der Zeit Krisenstimmung, was
    indirekt natürlich auch einen Einfluß auf das Wählerverhalten und die steigende Unsicherheit
    im deutsche Volk hatte. Dennoch würde es den Rahmen der Hausarbeit sprengen, alle
    Bereiche mit einzubeziehen.
    Das Wendejahr zu der neuen Politik war das Jahr 1966. Eine Anzahl an Krisentendenzen in
    den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen führten zu einer wachsenden
    Unzufriedenheit. Noch im Vorjahr, im September 1965, hatte der Kanzlerkandidat der Union,
    Ludwig Erhard, das zweitbeste Wahlergebnis seit 1949 erzielt. Der wirtschaftliche
    Aufschwung funktionierte planmäßig, die Arbeitslosigkeit war zurückgega ngen, die
    Nettolöhne waren durchschnittlich um 5,2% gestiegen. 1
    Doch in der ersten Hälfte der sechziger Jahre wurde immer deutlicher, dass die
    Wachstumsbedingungen der Nachkriegszeit sich dem Ende zuneigten. Das Besondere an der
    aufsteigenden Nachkriegswirtschaft verlor sich im Alltag und bereits 1963 nannte
    Bundeskanzler Erhard diesen beginnenden Zustand Ende der Nachkriegszeit. [...]
 
  • 27. Der Beitrag der Familie zur gesellschaftlichen Wohlfahrtsproduktion
    Preis: EUR 29.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der Beitrag beschäftigt sich mit den Leistungen, die die Familie für die Gesellschaft erbringt, welche seitens der Öffentlichkeit aber immer noch nicht als solche honoriert werden, weder materiell noch immateriell. Die Familie ist es aber, die über ihre Leistungen die Voraussetzungen schafft, ohne welche die Gesellschaft und der Staat nicht leben könnten. In ihr wird das so bedeutungsvolle Humanvermögen herangebildet. Denn, was vor allem in der Wirtschaft gern vergessen wird, ist, dass aller Erwerbsarbeit die Sozialisation in der Familie vorausgeht. Nur mit dem Sozialisationserfolg von Familie und Schule wird effiziente Wirtschaft möglich (Deutscher Bundestag 1994). Die Einstellungen, die Motivation und die Qualifikationen, die nicht nur auf die Entfaltung der Persönlichkeit, sondern auch unmittelbar auf das Wirtschaftsgeschehen einwirken, erlangt der Mensch überwiegend in der Familie. Ob in positiver oder negativer Weise, hängt in erster Linie von der Qualität der Erziehung und der Sozialisation in der Familie und der Förderung der Familie durch Politik, Wirtschaft und weitere Gesellschaftsbereiche ab. Schon allein deshalb sollten diese ihre Pflicht wahrnehmen und die Familie in ihren Aufgaben unterstützen. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen, worauf im Verlauf dieser Arbeit eingegangen wird.
    Anliegen ist es, die Leistungen, die die Familie in den gesellschaftlichen Prozess der Wohlfahrtsproduktion einbringt, herauszustellen. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Familienbegriff wird auf die Herausforderungen, die die moderne Familie im Zuge der gesellschaftlichen Modernisierungstendenzen bewältigen muss, eingegangen. Dies ist Voraussetzung für eine Charakterisierung der Probleme der modernen Familie und der Gesellschaft, um darüber zu den gesellschaftlich erwarteten Aufgaben an die Familie und folglich auf die Leistungen, die die Familie tatsächlich für die Gesellschaft erbringt, zu gelangen. Anschließend folgt ein kurzer Exkurs in die Wirklichkeit zur Anerkennung der familialen Leistungen, welcher zu den Ansätzen der Familienforschung über eine Aufwertung der Erziehungsarbeit und ergo ihrer Notwendigkeit führt. Den Abschluss der Ausführungen bilden familienpädagogische Ansätze, die zur heutigen Familienerziehung unverzichtbar sind und einige Anmerkungen zur Zukunft der Familie.
 
  • 28. Globalisierung - Europäisierung in ethischer Perspektive - Kontexte für eine Ethik der Arbeit
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema der Globalisierung und den damit verbundenen Chancen und Gefahren für die Arbeitswelt. Die Vernetzung der Welt hat viele Möglichkeiten geschaffen, die Import und Export erleichtern und den Menschen zum Teil die Arbeitssuche und im Allgemeinen die Flexibilität im Berufsleben erleichtern und ermöglichen. Wichtige neue Schlagwörter für Berufstätige wurden Flexibilität und Mobilität, als die Vernetzung immer weiter voranschritt. Doch brachte die Globalisierung nicht nur die positiven Effekte, die man sich erhoffte. Probleme und Gefahren kamen auf, die man bisher nur am Rande behandelt hat und denen entgegenzuwirken eine immer wichtigere Aufgabe geworden ist. Dabei sind natürlich Unternehmen gefragt und Politiker, Lösungen zu finden und den zum Teil wirklich gravierenden Missständen Abhilfe zu schaffen. Aber auch die Kirchen dürfen nicht tatenlos zusehen und alles Handeln Politik und Wirtschaft überlassen. Immer mehr sind wir gefragt, um einzugreifen, um auf Missstände aufmerksam zu machen, Diskussionen anzustoßen und Problembewältigung voranzutreiben. In Handreichungen und Denkschriften werden Bedenken der Kirchen laut und die Brisanz verdeutlicht. Es muss gehandelt werden, um die Globalisierung als das zu nutzen, was sie eigentlich ist: Eine Chance zur Vernetzung der Welt, zur Stärkung der Schwachen und zu einer ausgeprägten Pluralität von Möglichkeiten.
    Diese Arbeit stützt sich hauptsächlich auf den Schlussbericht der Enquete-Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft des Deutschen Bundestages aus dem Jahre 2002. Dabei werden einzelne Bereiche, beispielsweise die Finanzmärkte, der Arbeitsmarkt und die Geschlechtergerechtigkeit, angesprochen und deren Probleme und Chancen aufgezeigt. Was wäre ethisches Handeln in diesen Bereichen und wo besteht dringender Handlungsbedarf, wo müssen wir als Kirche auch darauf achten, dass diese Probleme nicht beiseite geschoben werden? Das sind nur einige der Fragen, die behandelt werden.
 
  • 29. Neuerungen bei der Gewerbesteuer - Nach der Unternehmensteuerreform 2008
    Preis: EUR 14.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Sieben Jahre nach der letzten großen Steuerreform im Jahre 2001, die zu einer Senkung der Steuersätze und zu einer Reform der Unternehmensbesteuerung führte. Bekräftigt die Bundesregierung in den Koalitionsvereinbarungen vom 11. November 2005 die Reformen des Steuerrechts fortzuführen, um im internationalen Steuerwettbewerb bestehen zu können. Die Reform tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.
    Folgende Zielsetzungen stehen im Zentrum:
    ?Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Europatauglichkeit
    ? Weitgehende Rechtsform- und Finanzierungsneutralität
    ? Einschränkung von Gestaltungsmöglichkeiten
    ? Verbesserung der Planungssicherheit für Unternehmen und öffentliche Haushalte
    ? Nachhaltige Sicherung der deutschen Steuerbasis
    Am 2. Juli 2006 wurden die ersten Eckpunkte der Unternehmensteuerreform 2008 vorgelegt. Dabei wurde festgelegt, dass die Reform haushaltsverträglich ausgestaltet wird. Ein Rahmen von jährlich fünf Milliarden Euro darf nicht überschritten werden. Im Weiteren verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Gewerbesteuer durch eine kommunale Unternehmensteuer zu ersetzen. Neben der Neugestaltung der Körperschaftssteuer, der föderalen Unternehmensteuer, sollte diese zusammen mit der kommunalen Unternehmensteuer eine einheitliche Bemessungsgrundlage haben.
    Die eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe verfolgte diese Pläne nicht, sondern legte am 02. November 2006 ein Eckpapier vor, das vorsieht, die Struktur der Gewerbesteuer beizubehalten. Am 25. Mai 2007 wurde das Unternehmensteuerrefromgesetz 2008 im Bundestag verabschiedet und der Bundesrat hat am 6. Juli 2007 zugestimmt. Am 17. August 2007 wurde das Gesetz im Bundesanzeiger veröffentlicht.
    Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Gewerbesteuer werden Gegenstand dieser Arbeit sein. Dazu werden zunächst im Allgemeinen Teil der Steuergegenstand und die Steuerbefreiungen erläutert. Anschließend werden die Bemessungsgrundlagen der Gewerbesteuer beschrieben, bei denen nur auf die Neuerungen im Rahmen der Reform eingegangen wird. Ebenso wird im zweiten Kapitel die Neugestaltung des Gewerbeverlustes und der Gewerbesteuermesszahl aufgezeigt. Im Anschluss wird im Rahmen eines praktischen Beispiels die gewerbesteuerlichen Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften verdeutlicht.
 
  • 30. Elektronisches Abhören in lokalen Computernetzen
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die verstärkte Einführung des E-Business und die evidenten Sicherheitslücken im Bereich der Internetkommunikation haben das Bewusstsein für IT-Sicherheitsfragen in den letzten Jahren geschärft. Nach Angriffen von Melissa im Jahr 1999 und I love you im Mai 2000 wurden innerhalb von drei Tagen weltweit mehr als eine halbe Million Systeme lahm gelegt. Schätzungen der Schäden, die nur schwer zu beziffern sind, schwanken zwischen 1 Milliarde und 2,6 Milliarden US-Dollar. Auch die E-Mail-Server des Pentagon, des Britischen Parlaments und der NASA sind damals zusammengebrochen. Im Jahr 2000 wurde auch vermehrt vor Hackern gewarnt, die mit wenig Aufwand großen Schaden anrichten konnten. Im Februar 2000 waren erstmals Unternehmen wie Ebay, Amazon oder CNN zum Opfer von DoS-Angriffen geworden. Seitdem wird Sicherheit in vielen Unternehmen und Behörden groß geschrieben.

    Computernutzer berücksichtigen die größte Gefahrenquelle, das eigene Intranet, noch immer ungenügend. An dasselbe lokale Firmennetz angeschlossene Kollegen haben beste Voraussetzungen sensible Daten zu erspähen. Auch die vom Deutschen Bundestag eingesetzte Enquete-Kommission kommt in ihrem Bericht Zukunft der Medien in Wirtschaft und Gesellschaft - Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft [Enqu98] zu der Schlussfolgerung, dass offensichtlich vor allem die Gelegenheit Bürger zu Tätern macht, denn Personen, die über Insiderwissen verfügen, etwa Passwörter kennen oder über besondere Zugriffsrechte verfügen, gelten als größte Tätergruppe. Der Schutz der Privatsphäre im LAN ist deshalb von enormer Bedeutung. Homebanking und Aktienhandel, Online-Bestellungen sowie die Nutzung kostenpflichtiger Angebote sind Beispiele für Bereiche, in denen ausgespähte Passwörter und andere Informationen beträchtlichen Schaden anrichten können.

    Das Ich-habe-nichts-zu-verbergen-Argument kann aus mehreren Gründen nicht überzeugend wirken. Nutzer haben die Pflicht ihren Rechner vor unbefugtem Eindringen zu schützen, um so gegen Raubkopien auf ihrer Festplatte sowie Angriffstools gegen andere Rechner im Netz gefreit zu sein. Auch sollte stets bedacht werden, dass mit Hilfe von elektronisch gesammelten Daten viel tiefer in die Privatsphäre eingedrungen werden kann [...]
 
  • 31. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz - Probleme bei der Umsetzung in der betrieblichen Personalpraxis
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Auf Grund der fortschreitenden Globalisierung und Internationalisierung rücken Güter-, Dienstleistungs-,Kapital- und Arbeitsmärkte seit einigen Jahren zunehmend zusammen. Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit heterogenen soziodemografischen Hintergründen treffen verstärkt aufeinander. Sie treten z. B. als Geschäftspartner oder in Folge der wachsenden Mobilität im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses miteinander in Kontakt. Zudem weist die Altersstruktur der erwerbstätigen Bevölkerung auf dem Arbeitsmarkt eine steigende Tendenz auf. Dies liegt insbesondere an der zunehmenden Alterung der geburtenstarken Jahrgänge und dem fehlenden Ausgleich durch die nach-folgenden Generationen. Folge dieser Alterung ist ein Rückgang der Zahl an erwerbstätigen Personen, welcher aktuell durch Zuwanderungen und eine steigende Erwerbstätigkeit von Frauen abgefedert wird.

    Als Folge der dargestellten Entwicklungen, steigt die Gefahr der Diskriminierung einzelner Personen oder Personengruppen. Der Rat der Europäischen Union hat diese Gefahr erkannt und von seinem Recht aus Art. 13 Abs. 1 EGV Gebrauch gemacht und vier Richtlinien erlassen.

    Die Bundesrepublik Deutschland war gefordert, diese im Rahmen des Sekundärrechtes erlassenen Richtlinien innerhalb gewisser Fristen verbindlich und wirksam in nationales Recht zu überführen.

    Nach zwei erfolglosen Umsetzungsversuchen und der Beantragung von Zwangsgeldern durch die EU-Kommission wegen zum Teil abgelaufener Umsetzungsfristen wurde am 29.06.2006 das Gesetz zur Umsetzung europäischer Richtlinien zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung vom Bundestag verabschiedet. Am 07.07.2006 hat der Bundesrat dieses Gesetz gebilligt.

    Mit diesem Gesetz hat der deutsche Gesetzgeber sich dazu entschieden, zur Umsetzung der europarechtlichen Vorgaben ein eigenständiges Gesetz zum Schutze vor Benachteiligungen zu schaffen.

    Die vorliegende Arbeit zeigt dabei beispielhafte Handlungsempfehlungen auf, mit deren Hilfe der Arbeitgeber die ebenfalls dargestellten und mit dem Gesetz verbundenen Risiken mindern kann. Den Schwerpunkt des praktischen Teils stellen die präventiven Maßnahmen sowie die Auswirkungen des Gesetzes auf den Personalrekrutierungsprozess dar. Gleichfalls wird abschließend untersucht, inwieweit das AGG auch Anwendung auf die Kündigung von Arbeitsverhältnissen findet.
    Die Arbeit endet mit einem Fazit, welches eine Zusammenfassung sowie eine Darstellung der aktuellen Entwicklungen enthält.
 
  • 32. Kontrolle im parlamentarischen Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der moderne demokratische Staat leitet seine Machtausübung vom Volk ab. Jede Übertragung und Ausübung staatlicher Macht muss deshalb von ihrem Inhaber verantwortet werden. Diese Verantwortung wird im Wege der Kontrolle geltend gemacht (BUSCH 1983: 9). So schreibt BUSCH und führt ferner aus, inwieweit dieses Kontrollprinzip ein Strukturelement des Rechtstaates sei, das im Falle der Bundesrepublik qua Grundgesetz (GG) darauf zielt, mittels Machtverteilung (Machthemmung, a.a.O.) einen Machtmissbrauch zu verhindern. Dass dabei der Bezug zum grundlegenden Aspekt der Machtverschränkung - nach dem Grundsatz der Gewaltenteilung - als tragende Säule der bundesrepublikanischen Verfassung angesprochen wird, ist offensichtlich. Für die vorliegende Ausarbeitung bildet dieser Aspekt nun lediglich den Hintergrund, vor dem untersucht werden soll, wie sich eine (verfassungs-)praktische Umsetzung parlamentarischer Kontrolle in Form einer Nutzung institutioneller Kontrollmittel wie etwa Kleinen und Großen Anfragen oder Aktuellen Stunden darstellt. Weniger von Belang ist hier also die Betrachtung direkter plebiszitärer Kontrolle, die von Seiten des Bürgers z.B. durch Wahlen auf die Exekutive wirkt. Vielmehr steht die Kontrolle der Bundesregierung durch die repräsentative Volksvertretung, den Bundestag, im Zentrum des Interesses. Dies wirft zwei zentrale Fragen auf, die es im weiteren zu beantworten gilt. Erstens: Was ist überhaupt unter Kontrolle zu verstehen Und zweitens: Was ist parlamentarische Kontrolle Diese Arbeit wird ihre Argumentation vor der bedeutsamen Aussage entwickeln, nach der bei einer parlamentarischen Kontrolle nicht davon zu sprechen ist, dass das Parlament, als einheitliches/ homogenes Kontrollorgan, der Regierung in ebendieser Funktion entgegentritt. Und zwar kann es diese Kontrollfunktion deshalb nicht als regulierender, ganzheitlicher Antipode übernehmen, da mit der Wahl des Bundeskanzlers das Parlament in eine parlamentarische Regierungsmehrheit auf der einen Seite und eine Opposition auf der anderen Seite zerfällt. Welchen kontrollierenden Einfluss also das Parlament auf die Regierung unter der Berücksichtigung dieser Prämisse tatsächlich hat oder ob eine parlamentarische Kontrolle nicht nur von Seiten der Opposition zu erwarten ist, ist ebenfalls Gegenstand dieser Arbeit. Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Pol. Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0 (sehr gut), Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland (Prof. Dr. E. Schuett-Wetschky), 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 33. Immendorff
    Preis: EUR 19.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Exzentriker und Kunstgigant: Die erste Biographie.

    Das brisante Porträt eines der bekanntesten und umstrittensten Gegenwartskünstler Deutschlands ? brillant und kenntnisreich beschrieben von einem kritischen Weggefährten. Mit exklusivem Bildmaterial.

    Jörg Immendorff (1945?2007) studierte in den sechziger Jahren unter anderem bei Joseph Beuys. 1968 sorgte er mit seinem Aktionsprojekt »LIDL« für Aufsehen, für das er sich einen schwarzrotgoldenen Klotz ans Bein band und so lange vor dem Bundestag auf und ab lief, bis die Polizei einschritt. Weithin bekannt wurde er mit der Bilderserie »Café Deutschland«, die die deutsche Teilung thematisierte. Getrieben von der Suche nach Anerkennung, wandelt sich Immendorff vom gesellschaftlichen Outlaw und Maoisten zum Staatskünstler und Boulevardliebling. Sein Leben glich einer Achterbahnfahrt mit außerordentlichen Erfolgen und dramatischen Abstürzen ? HP Riegel zeichnet ein intimes, widersprüchliches Lebensbild des exzentrischen Künstlers.

    Der Autor Hans-Peter Riegel, geboren 1959, lernte Jörg Immendorff bereits 1974, während eines politischen Seminars kennen. Von 1979 bis 1982 war HP Riegel künstlerischer Assistent von Immendorff und von 1983 bis 1985 dessen Co-Autor bei diversen Projekten. In den Jahren von Immendorffs Durchbruch, entwickelte er für Immendorff Kommunikations-Strategien und organisierte dessen Medien-Arbeit. HP Riegel war ebenfalls Immendorffs fotografischer Biograf und dessen langjähriger Berater.

    HP Riegel studierte visuelle Kommunikation, Fotografie und Philosophie. Nach Abschluss des Studiums und einem längeren Aufenthalt in New York, beendete er seine Tätigkeit bei Immendorff und begann 1984 eine Werbekarriere als Kreativer bei der legendären Schweizer Werbeagentur GGK. HP Riegel war Geschäftsführer und Teilhaber bei anderen rennomierten Werbeagenturen, erhielt zahlreiche Werbe-Auszeichnungen und war Mitglied der Jury des Werbe-Festivals in Cannes.

    Mitte der neunziger Jahre verliess HP Riegel die Werbebranche, um Unternehmens-berater zu werden. Er arbeitete überwiegend für Mode-, Internet- und Entertainment-Firmen sowie für Kultur-Projekte. Seit 2004 ist er als Creative Consultant tätig, befasst sich zudem mit Fotografie sowie Konzept- und Video-Kunst. HP Riegel lebt in Zürich und Paris.
 
  • 34. Diskriminierungsverbote nach dem AGG
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Basierend auf Art. 13 EG-Vertrag, welcher Diskriminierungen der Rasse, der ethni-schen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Be-hinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung beseitigen und verhindern soll, und Art. 141 EG-Vertrag, welcher gleiches Entgelt für gleiche Arbeit unabhängig des Geschlechts vorschreibt, verabschiedete der Europäische Rat die folgenden vier Richtli-nien, die gemäß Art. 249 EG-Vertrag binnen einer gewissen Frist in nationales Gesetz umgewandelt werden müssen:
    -Antirassismus-Richtlinie 2000/43/EG vom 29. Juni 2000 für eine Gleichbe-handlung unabhängig der Rasse oder der ethnischen Herkunft,
    -Rahmen-Richtlinie 2000/78/EG vom 27. November 2000 für eine Gleichbe-handlung unabhängig der Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexuelle Identität in Beschäftigung und Beruf,
    -Richtlinie 2002/73/EG vom 23. September 2002 für eine Gleichbehandlung der Geschlechter beim Zugang zu einer Beschäftigung, bei der Berufsbildung und beim beruflichen Aufstieg,
    -Richtlinie 2004/113/EG vom 13. Dezember 2004 für eine Gleichbehandlung der Geschlechter außerhalb des Beschäftigungsbereichs.
    Der Bundestag hat diese Richtlinien in Form des Gesetzes zur Umsetzung europäischer Richtlinien zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung am 14.08.2006 beschlossen und in deutsches Recht transformiert. Formal ist das Gesetz in vier Artikel gegliedert. Art. 1 enthält das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zum Schutz vor Benachteiligung. Dabei unterteilt sich das AGG in sieben Abschnitte und findet sowohl im Arbeits- als auch im Zivilrecht Anwendung.
    Diese Hausarbeit beschäftigt sich vornehmlich mit Abschnitt 2. Dieser umfasst den Diskriminierungsschutz im Arbeitsrecht und bildet den Kern des AGG. Das Gesetz verbietet allerdings nicht jede Form einer unterschiedlichen Behandlung, da im Ab-schnitt 1 nur bestimmte Diskriminierungsmerkmale, die die Grundlage für Abschnitt 2 bilden, als schutzbedürftig definiert sind. Im Zuge dieser Hausarbeit werden diese Merkmale zunächst beschrieben und Praxisbeispiele genannt, um anschließend die Formen der Benachteiligung näher zu erläutern und die Hausarbeit mit einem Fazit ab-zuschließen.
 
  • 35. Wirtschaftsmediation: Chancen und Auswirkungen des Mediationsgesetzes
    Preis: EUR 24.00 ; Anbieter: buecher.de - Topseller
    Die außergerichtliche Konfliktbeilegung ist in den letzten Jahren verstärkt diskutiert worden. Sie ist grundsätzlich bereits in unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen vorgesehen. Das Mediationsverfahren und andere Maßnahmen der außergerichtlichen Konfliktbeilegung werden nun durch das ´Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung´ in einen rechtlichen Rahmen gerückt.Mediation ist vorteilhaft bei Streitigkeiten komplexer Natur, insbesondere auch in Konflikten in und zwischen Unternehmen, deshalb wird in diesem Buch im Wesentlichen das Mediationsverfahren in den Mittelpunkt gestellt und es wird untersucht, welche Chancen und Auswirkungen das neue Gesetz auf die Lösung von Wirtschaftskonflikten durch Mediation hat.Die Bewertung erfolgt dabei aus zwei Blickwinkeln. Zum einen gibt es eine Auseinandersetzung mit den Regelungen des Gesetzes, um deren Auswirkung zu beurteilen, zum anderen wird betrachtet, inwieweit das Gesetz für den Einsatz der Mediation förderlich ist.Das Buch basiert auf dem Gesetzentwurf, der am 15.12.2011 vom Bundestag in zweiter und dritter Lesung einstimmig beschlossen wurde.Um den Einfluss des Gesetzes zu beurteilen, sind die einzelnen Bestandteile des Gesetzes an nachfolgenden Kriterien gespiegelt worden, die von Vertretern der Wirtschaft in einer Studie von PriceWaterhouseCoopers und durch den Round Table Mediation & Konfliktmanagement der Deutschen Wirtschaft als wesentlich zur Förderung der Mediation formuliert wurden: eine Verringerung der Transaktionskosten, die Sicherung der Vertraulichkeit, die Vollstreckbarkeit von Vereinbarungen, eine Erhöhung der Bekanntheit der Mediation und die Hemmung der Verjährung. Des Weiteren ein Aussetzen gesetzlicher Ausschlussfristen, der Verzicht auf Regulierung des Verfahrens, der Verzicht auf Zugangsbeschränkungen für Mediatoren, die zwingenden Angaben in der Klageschrift über Versuch bzw. Eignung außergerichtlicher Verfahren, eine Ausweitung auf Rechtsgebiete außerhalb von Zivil- und Handelssachen, sowie die Mediation als präventive Maßnahme zur Vermeidung von Gerichtsverfahren.Unabhängig von der Symbolwirkung und den dadurch folgenden Akzeptanzsteigerungen, die ein Regelwerk wie das Mediationsgesetz per se hat, zeigt dieses Buch, dass an vielen Punkten positive Auswirkungen auf die Mediation von Wirtschaftskonflikten zu erwarten sind.Aber auch Kritikpunkte und Anregungen zur weiteren Entwicklung werden deutlich herausgearbeitet.
 
  • 36. U. K.-Limited vs. GmbH - Reformierung der GmbH zur Beschränkung des Gründungsbooms der Ltd.?
    Preis: EUR 14.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    In der Bundesrepublik Deutschland wurde bis zu den EuGH-Entscheidungen Centros bzw. Überseering und später Inspire Art die englische Limited nicht als Kapitalgesellschaft, sondern als Personengesellschaft anerkannt, die von Inländern in England gegründet wurde und deren Geschäftstätigkeit ausschließlich in Deutschland lag. Durch die EuGH-Entscheidungsserien ist die bisher in Deutschland angewandte sitztheorie ad acta gelegt worden. Mit dem Inspire Art Urteil entschied der EuGH, dass die Sitztheorie gegen die garantierte Niederlassungsfreiheit nach Art. 43 EG-Vertrag verstößt. Durch den Verstoß der Sitztheorie gegen die Niederlassungsfreiheit kam die Gründungstheorie zum Einsatz. Diese EuGH-Entscheidungen ermöglichen es jedem Unternehmer der EU, eine Rechtsform eines anderen EU-Staates zu wählen, ohne einen Verlust der Rechtmäßigkeit der Gesellschaft fürchten zu müssen. Ebenso hat sich der BGH in Karlsruhe in einem Folgeurteil zur Überseering-Entscheidung des EuGH geäußert. Bisher fehlen allerdings gesicherte Erkenntnisse über die Ausbreitung der Limiteds in Deutschland, da die Publizitätspflichten häufig außer Acht gelassen werden. Im Jahresbericht 2005 der veröffentlichten Gewerbestatistik vom Statistischen Bundesamt ist erstmals die Rechtsform Limited gesondert aufgeführt worden. Analysen zeigen aber, dass die tatsächlichen Gewerbeanmeldungen 2005 deutlich höher gewesen sein müssen. Gerade für Unternehmensgründer scheint die britische Limited eine interessante Alternative zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu sein. Bei der weitreichenden Entscheidung der Rechtsform übersehen aber viele Gründer die Nachteile, die eine Limited mit sich bringt. Auch der deutsche Bundestag beschäftigt sich seit dem Gründungsboom der Limited mit den Ursachen und hinterfragen die Wettbewerbsfähigkeit der GmbH. Deshalb hat die schwarz-rote Bundesregierung das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Mit dem MoMiG soll die GmbH modernisiert werden, um im Konkurrenzkampf der Rechtsformen im europäischen Wettbewerb bestehen zu können. Im Zusammenhang mit dem MoMiG ist die Einführung des elektronischen Handelsregisters zu sehen. Im Anschluss wird auf die Ausbreitung der Limited, die Gründe und Gegengründe für die Wahl einer Auslandsgesellschaft und insbesondere auf die GmbH-Reform eingegangen. Zum Schluss werden die Pläne der GmbH-Reform kurz kritisch bewertet. Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Wirtschaft - Recht, Note: 1,3, Universität Lüneburg (Wirtschaftsrecht), Veranstaltung: Proseminar, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 37. Kinderbetreuungskosten und ihre Entwicklung seit 2006
    Preis: EUR 29.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Kaum ein anderer Aspekt des deutschen Einkommensteuergesetzes (EStG) hat in den letzten sechs Jahren so oft die Position und die Art des Abzuges gewechselt wie die Kinderbetreuungskosten (KBK). Bis einschließlich des Veranlagungszeitraumes (VZ) 2005 waren diese Kosten nur als außergewöhnliche Belastungen nach § 33c EStG abzugsfähig. Der Bundesfinanzhof (BFH) äußerte hier verfassungsrechtliche Bedenken was den Abzug einer zumutbaren Entlastung von den entstandenen Kosten betraf, so dass auch das Bundesverfassungsgericht mit dem Beschluss vom 16.03.2005 der Auffassung war, dass § 33c EStG gegen Art. 1 (1) GG und Art. 6 (1) GG verstoße. Die Folge war eine komplette Neuregelung der Kinderbetreuungskosten. Diese Neuregelung erfolgte im Rahmen des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung, welches am 26.04.2006 beschlossen wurde und rückwirkend zum 01.01.2006 in Kraft trat. Die Neuregelung beinhaltete einen Abzug der Kinderbetreuungskosten wie Betriebsausgaben und Werbungskosten oder als Sonderausgaben, zu finden in vier Paragrafen (§§ 4f, 9, 9a, 10 EStG) an fünf unterschiedlichen Stellen (§§ 4f, 9 (5), 9a S. 1 sowie § 10 (1) Nr. 5 und 8 EStG). Die Anwendbarkeit dieser Paragrafen war jedoch von Beginn an durch das Anwendungsschreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) vom 19.01.2007 auf die Veranlagungszeiträume 2006 bis 2008 begrenzt. Ab VZ 2009 erfolgte durch das Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen eine Zusammenfassung der oben genannten Paragrafen in einen einheitlichen § 9c EStG ohne inhaltliche Änderung. Heute, sechs Jahre nach den ersten Änderungen, steht wiederum eine Änderung der Kinderbetreuungskosten durch den Gesetzgeber an. Am 23.09.2011 wurde das Steuervereinfachungsgesetz 2011 durch Bundesrat und Bundestag beschlossen und am 01.11.2011 verabschiedet. Demnach werden Kosten, die dem Steuerpflichtigen zur Betreuung, Ausbildung und Erziehung seines Kindes erwachsen, unabhängig von den bisherigen Berücksichtigungsgründen (Erwerbstätigkeit, Krankheit, Behinderung und Ausbildung) bis zu einer Höhe von maximal 6.000 (begrenzt auf 2/3 der Aufwendungen = 4.000) steuerlich als Sonderausgaben anerkannt. Der Abzug als Werbungskosten oder Betriebsausgaben entfällt, somit auch die Möglichkeit eines Verlustvortrages durch Kinderbetreuungskosten.[...]
 
  • 38. Zum Verhältnis zwischen Fraktion und Partei - Wer überwiegt? Sind Abgeordnete bloße Parteisoldaten?
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Nach der Hessenwahl 2008 konnte man in der Presse- und Medienöffentlichkeit besichtigen, wie Dagmar Metzger, Abgeordnete der SPD-Fraktion im hessischen Landtag, partei- und fraktionsintern unter Druck geriet, weil sie sich weigerte, ihre Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti gemeinsam mit den Stimmen der Fraktion der Partei DIE LINKE zu wählen. Sie glaubte, es mit ihrem Gewissen als gebürtige West-Berlinerin nicht vereinbaren zu können, mit einer SED-Nachfolgepartei zu koalieren. Aber obwohl der Vorwurf an die SPD, das Wahlversprechen der Nicht-Zusammenarbeit mit DIE LINKE brechen zu wollen, medial am präsentesten war und damit Legitimation erhielt, berief sich Dagmar Metzger stets auf ihre individuelle Gewissensdisposition. Gleichzeitig wurde die
    Politikerin in den Leitmedien als vorbildliche Volksvertreterin gefeiert, deren Beispiel in allen Parlamenten Schule machen sollte, um die Abgeordnetenfreiheit wieder herzustellen.Wird der deutsche Abgeordnete also von seiner Partei und Fraktion unangemessen in seiner Tätigkeit beeinflusst? Gibt es überhaupt reale Beschneidungen des Handlungsspielraums? Die Fragestellung soll zudem dem Phänomen nachzuspüren, auf dessen Grundlage die Sichtweisen Nahrung finden, dass a) Mandatsträger und ihre Tätigkeit nicht dem Bild entsprechen, welches wir uns vermeintlich gemäß der Verfassung von ihnen zu machen hätten, und b)Abgeordnete in Deutschland nur Anhängsel der Parteien wären, die regelmäßig ihre verfassungsgemäßen Kompetenzen überschreitender Vereinigungen sind. Am Anfang wird hierbei die kulturhistorische Darstellung der Entstehung einer Repräsentationskonzeption ausfallen, die nach wie vor die Wahrnehmung in Medien und Öffentlichkeit in Bezug auf deutsche Abgeordneten bestimmt: Die klassischliberale Repräsentationstheorie. Einer Skizze der bundesrepublikanischen Verfassungsgeschichte schließt sich die Beschreibung des Berufbildes Abgeordneter in formeller und informeller Hinsicht an. Dazu wurden persönliche Gespräche mit fünf norddeutschen Abgeordneten des Bundestages geführt, die jeweils einer der Fraktionen im Parlament angehören. Anschließend erfolgt eine Kritik an der Kritik von konservativ-liberaler Seite an der Parteiendemokratie BRD. Mit den Schlussfolgerungen zur Fragestellung werden die
    betrachteten Aspekte gewichtet.
 
  • 39. Bierzelt oder Blog? - Politik im digitalen Zeitalter
    Preis: EUR 7.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die neuen digitalen Medien und das Web 2.0 haben nicht nur die individuelle Kommunikation nachhaltig verändert, sondern auch die Spielregeln der Politik. Barack Obama war der erste Politiker auf der internationalen Bühne, der einen Wahlkampf führte, in dem Online-Netzwerke eine Schlüsselrolle zukamen. Angeregt durch seinen Erfolg, setzten bei der Jagd nach dem Wähler im Bundestagswahlkampf 2009 fast alle politischen Parteien in Deutschland auf Internetplattformen und Kommunikationskanäle wie Facebook, Twitter oder YouTube. Fördern diese neuen Ansätze, so fragt der Medienwissenschaftler und Historiker Andreas Elter in diesem hochaktuellen Buch, die interaktive, partizipatorische Demokratie, läuten sie gar das Zeitalter der Politik 2.0 ein? Oder sind sie lediglich weitere Instrumente im Werkzeugkoffer der SpinDoctors, die vornehmlich im Kampf um Stimmen (und Spenden) zum Einsatz kommen? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen seziert Bierzelt oder Blog? die deutschen E-Kampagnen von 2009, analysiert die Internetauftritte aller im Bundestag vertretenen Parteien und wertet Seitenaufrufstatistiken aus. Erweitert und ergänzt wird diese quantitative empirische Basis durch Interviews, die Andreas Elter mit prominenten politischen Journalisten und Bloggern geführt hat und in denen sie die digitale Wahlschlacht sowie Einschätzungen zu künftigen Entwicklungen diskutieren. Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass Web2.0-Strategien, die darauf abzielen, mit Wählerinnen und Wählern zu kommunizieren, sie zu mobilisieren und zu aktivieren, nicht unbedingt mit den politischen Kulturen der Parteien kompatibel sind. Die Mehrheit der deutschen Wählerschaft kann keineswegs der jungen Generation von Netzbürgern zugerechnet werden, sie sind noch weit davon entfernt, die Zielgruppe von schnell geschnittenen, zwei Minuten langen YouTube-Videos und Onlineforen zu sein. Elter reflektiert die digitale Spaltung der Gesellschaft und zeigt, dass es bei der Frage nach der Relevanz des Web 2.0 keineswegs um kurzfristige Wahlerfolge gehen kann. Vielmehr müssen sich Politik und Medien auf einen Strukturwandel der Öffentlichkeit einstellen.
 
  • 40. Die Wahlrechtsreform 2011 - Eine Betrachtung aus Sicht der Vetospielertheorie
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die Ausgestaltung des Wahlrechts ist Grundlage und ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie. Das deutsche Grundgesetz bestimmt, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht (Art. 20 Abs. 2 GG). In Art. 38 GG sind die Anforderungen an die demokratische Wahl festgehalten: Diese sind allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim durchzuführen. Weitere Ausgestaltungen zu Wahlen auf Bundesebene finden sich im Bundeswahlgesetz.
    Nach einer Wahlprüfungsbeschwerde hat das Bundesverfassungsgericht im Juli 2008 Teile dieses Gesetzes für verfassungswidrig erklärt. So verstößt nach Ansicht des Gerichts das mögliche Auftreten eines negativen Stimmgewichts gegen die Grundlagen der unmittelbaren und gleichen Wahl. Dem Gesetzgeber wurde eine Frist bis zum 30. Juni 2011 eingeräumt, die Verfassungswidrigkeit zu beheben.
    Ziel dieser Arbeit soll sein, das Zustandekommen der Änderung des Bundeswahl-gesetzes, die im September 2011 vom Bundestag verabschiedet wurde, unter Ein-beziehung der Vetospielertheorie nach Tsebelis zu untersuchen. Die zentrale Fra-gestellung lautet hierbei: Ist die Vetospielertheorie auf die Wahlrechtsreform an-wendbar und das erzielte Ergebnis der Gesetzesänderung mit dieser zu erklären?
    Hierzu werden in einem ersten Schritt das theoretische Konzept der Vetospieler-theorie sowie die in der BRD vorherrschenden Vetospieler kurz umrissen, bevor eine Genese zur Entstehung des bis zum Dezember 2011 gültigen Wahlrechts erfolgt. In einem weiteren Schritt werden das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Juli 2008 und die darauf folgenden Reaktionen skizziert. Anschließend wird der Verlauf der Entscheidungsphase bis zum Gesetzesbeschluss im Dezember 2011 im Lichte der Tsebelischen Theorie nachgezeichnet. Als Untersuchungsebe-ne wird hierbei vor allem auf die bei Bundestagswahlen auftretenden Überhang-mandate abgestellt. Diese bildeten sowohl das Zentrum der politischen Diskussion als auch den machtpolitischen Kern der am Ende beschlossenen Änderung. Den Abschluss der Arbeit bildet schließlich ein Fazit, in dem die Erkenntnisse unter Berücksichtigung der Fragestellung bewertet werden.
 
  • 41. Zur Rolle des Ausschusses der Regionen im politischen System der Europäischen Union - Schriftliche Ausarbeitung des Vortrags vom 13.11.2007 im Rahmen der Lehrveranstaltung Das politische System der Europäischen Union, Wintersemester 2007/2008
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Föderalismus, Subsidiarität, Region, Heterogenität - bei meiner Recherche zu der hier vorliegenden Arbeit über den Ausschuss der Regionen im politischen System der Europäischen Union sind mir im Wesentlichen vier zentrale Begriffe begegnet, hinter denen sich nicht nur die Hintergründe für die Schaffung des AdR verbergen, sondern auch die gegenwärtigen Grundprinzipien und Kernelemente des jüngsten EU-Organs erkennen lassen.

    Es ist - wie in Kapitel I zu erkennen sein wird - kein Zufall, dass sich insbesondere die Bundesrepublik Deutschland für die Errichtung einer institutionalisierten Regional- vertretung auf europäischer Ebene stark gemacht hat. Wann immer die Rede von den Regionen ist, geht es um Mitwirkungsmöglichkeiten insbesondere der deutschen Bundesländer auf das politische Geschehen in der Europäischen Union. Der Föderalismus als Strukturprinzip wird daher bei der Betrachtung des Ausschusses der Regionen eine wesentliche Rolle spielen.

    Das politische Europa blickt mittlerweile auf eine Entstehungsgeschichte von einem halben Jahrhundert zurück und hat sich von einem in den Ursprüngen auf primär wirtschaftlichen Interessen beruhenden Bündnis zu einer Union entwickelt, die in eine Vielzahl persönlicher Lebensbereiche hineinreicht. Ein beträchtlicher Teil politischer Zuständigkeit obliegt heute nicht länger den Landesparlamenten oder dem Deutschen Bundestag. Vielmehr sind die Kompetenzen auf die EU-Ebene übertragen worden, was die regionalen und zum Teil auch lokalen Gebietskörperschaften der Bundesrepublik nach einer verstärkten Orientierung am Subsidiaritätsprinzip riefen ließ. Kapitel II zeigt, inwiefern dieser Grundsatz neben den Begriffen Bürgernähe und Partnerschaft die zentrale Leitlinie für das politische Handeln des AdR darstellt.

    Kapitel III wendet sich schließlich einer Problematisierung des Regionsbegriffs und der Heterogenität der Regionen und des Ausschusses zu. Beide Aspekte sind eng miteinander verbunden und gleichzeitig für die untergeordnete Bedeutung des AdR mitverantwortlich.
 
  • 42. Unternehmensteuerreform 2008 - Auswirkungen auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland
    Preis: EUR 48.00 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die Mehrzahl der verlässlichen Vergleichsuntersuchungen zur internationalen Unternehmensteuerbelastung kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland im internationalen Vergleich bei Kapitalgesellschaften eine der höchsten nominellen und effektiven Steuerbelastungen aufweist.
    Seit geraumer Zeit ist ein internationaler Steuersatzsenkungswettbewerb zu beobachten, der dazu geführt hat, dass die durchschnittliche Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften innerhalb der EU von 1993 bis heute von 38% auf 24,2% gesunken ist. Auch Deutschland hat in diesem Zeitraum die Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften von 59,7% auf 38,65% gesenkt, weist aber dennoch die höchste nominelle Steuerbelastung auf, die dazu führt, dass Deutschland international nicht wettbewerbsfähig ist.
    Der Gesetzgeber verfolgt mit der Unternehmensteuerreform 2008 zwei Hauptziele. Zum einen soll der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt und international wettbewerbsfähig gemacht werden. Zum anderen soll das nationale Steueraufkommen gesichert werden, so dass der Staat die nötigen Zukunftsinvestitionen tätigen kann, um die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Beim weiterhin herrschenden Steuersatzsenkungswettbewerb muss immer berücksichtigt werden, dass Steuern bei Standort- und Investitionsentscheidungen nur ein Faktor unter mehreren sind. Staaten mit guten Standortbedingungen müssen weiterhin in der Lage sein, höhere Steuern zu erheben als Staaten mit schlechteren Standortbedingungen. Die Kritik am deutschen Steuersystem beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Höhe der Steuerbelastung. Der Vorwurf lautet, dass das deutsche Steuersystem reformbedürftig sei, da es Wachstum und Beschäftigung hemme, zu kompliziert sei sowie das
    Leistungsfähigkeitsprinzip vielfältig und unsystematisch durchbreche.
    Der Bundesrat hat am 06.07.2007 der vom Bundestag am 25.05.2007 verabschiedeten Unternehmensteuerreform zugestimmt. Neben den ab 2008 geltenden Änderungen wurde auch die Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 beschlossen. Der Gesetzgeber erwartet, ?dass der Investitionsstandort Deutschland attraktiver wird für alle, die hier investieren wollen, für alle, die hier in Deutschland Arbeitsplätze schaffen wollen und für alle, die ihre Wertschöpfung in Deutschland versteuern und nicht ins Ausland verschiebe wollen.
    Das Ziel dieser Studie soll sein, die Gesetzesänderungen zu erläutern, kritisch zu analysieren und Verbesserungsvorschläge abzuleiten.Dipl. Oec. Andreas Persch, Jahrgang 1984. Diplom Ökonom.
    Studium der Wirtschaftswissenschaften (Schwerpunkt Steuern und Controlling) an der Universität Kassel von 2004 bis 2007. 2006 bis 2007 wissenschaftliche Hilfskraft am Fachgebiet Marketing. Seit 09/2007 fachlicher Mitarbeiter im Bereich Global Transfer Pricing Services bei KPMG Frankfurt/Main.
 
  • 43. Wandel in der Auseinandersetzung der Bundesrepublik Deutschland mit der NS-Vergangenheit - Eine Reise durch die 1950er Jahre in die frühen 1960er Jahre
    Preis: EUR 34.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der Begriff Vergangenheitsbewältigung soll zu Beginn der Arbeit geklärt werden. Was versteht man unter dem heute sehr populären Wort der Vergangenheitsbewältigung. Dies soll einführend und theoretisch analysiert werden.
    Ein erster grosser Teil soll sich den 1950er Jahren widmen. Ich werde dort zuerst einen Überblick über die Stimmungslage in der Bundesrepublik in Bezug auf die nationalsozialistische Vergangenheit darzustellen versuchen. Die politischen Tätigkeiten der jungen Bundesrepublik beginnen am 7. September 1949 mit der ersten Sitzung des neu gegründeten Bundestages. Sofort setzte das Kabinett erste legislative Massnahmen in Gang, welche die Bemühungen der Vergangenheitsbewältigung der Alliierten Rückgängig machen sollten. Diese legislativen Massnahmen hatten zur Folge, dass die meisten Deutschen, die auf die eine oder andere Weise noch von der Entnazifizierung betroffen waren, amnestiert wurden. Ich werde also in der Folge einige dieser legislativen Massnahmen aufzeigen, da sie der damalig omnipräsenten Forderung nach dem Schlussstrich entsprachen. Es soll vor allem die Rückgängigmachung der Entnazifizierung angesprochen werden und in einem weiteren Kapitel soll das Feilschen um die noch inhaftierten Kriegsverbrecher im In- und Ausland dargestellt werden. Auch in der Kriegsverbrecherfrage drückt die öffentliche Meinung, welche im Übrigen weit über das bürgerliche Lager hinausreichte, stark durch und dient daher ausgezeichnet die 1950er Jahre zu charakterisieren.
    In einem zweiten grösseren Teil soll der Übergang von den späten 1950er Jahren in die frühen 1960er Jahre behandelt werden. Auch hier werde ich exemplarisch einige Ereignisse auswählen, welche die Gegensätzlichkeit, aber auch den einsetzenden Lernprozess in der deutschen Nachkriegsgesellschaft dokumentieren. Ich werde einige Begebenheiten auswählen, welche die bundesdeutsche Bevölkerung aufrüttelten und sie mit unangenehmen Fragen konfrontierten. So sollen antisemitische Vorfälle, erste Skandale oder der Eichmann-Prozess exemplarisch dargestellt werden und dafür stehen, einen Lernprozess in der Bevölkerung initiiert zu haben. Im Weiteren werde ich auf zwei Angelegenheiten eingehen, welche bereits der veränderten Stimmung in der Gesellschaft Rechnung tragen. Erstens werde ich die Errichtung der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltung zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigshafen erläutern.
 
  • 44. Bauphysik-Kalender 2013
    Preis: EUR 139.00 ; Anbieter: buecher.de - Topseller
    Aspekte der Nachhaltigkeit bestimmen die Richtung zukunftweisender Gebäudekonzepte. Dabei werden die Zukunftsfähigkeit und Ressourcenschonung insbesondere an der Energieeffizienz gemessen. Die Mitgliedsländer der Europäischen Union müssen ihre Regeln an die EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude 2010 anpassen. Diese erlaubt ab 2020 nur noch Passiv- und Nullenergie-Neubauten und fordert energieeffiziente Sanierungen im Bestand. Deutschland wird die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zur EnEV 2014 novellieren. Der Referentenentwurf liegt vor und wird nach Anhörung, Kabinettsbeschluss, Annahme in Bundesrat und Bundestag schließlich in Brüssel bestätigt und voraussichtlich Mitte 2013 verkündet werden, um zum 1.1.2014 inkraftzutreten. Seit April 2012 gibt es das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) für den Neubau von Büro- und Verwaltungsgebäuden. Hierfür hatte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) und wissenschaftlich begleitet durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einen Kriterienkatalog zur ganzheitlichen Betrachtung und Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten für Gebäude entwickelt. Für die Gesamtbewertung werden außerdem verschiedene energetische Gebäudestandards herangezogen, die im Bauphysik-Kalender 2013 erläutert und verglichen werden. Die wichtigsten in Deutschland jetzt schon verwendeten Zertifizierungssysteme zur Nachhaltigkeitsbeurteilung sind DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen), LEED (Leadership in Energy and Environmental Design/ U.S. Green Building Council) und BREEAM (Building Research Establishment´s Environmental Assessment Method/ UK). Das Instrumentarium für Entwurf und Bemessung energetischer Konzepte unter Einbeziehung der licht- und wärmedurchlässigen Gebäudehülle sowie der Heizungs- und Klimatechnik, Beleuchtung und stromerzeugenden Anlagen liefert DIN V 18599 ´´Energetische Bewertung von Gebäuden - Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung´´ Teile 1 bis 10 in der aktuellen Fassung von Dezember 2011. Alle zehn Normteile werden aus erster Hand für die Praxis kommentiert. An die Planungspraxis werden also hohe Anforderungen gestellt, daher zeigen Ausführungsbeispiele z. B. nachhaltige Energiekonzepte für Nichtwohngebäude, energetische Sanierung mit vorgefertigten Bauteilen und energetische Stadtsanierung. Das Kompendium der Wärmedämmstoffe sowie ein aktueller Beitrag über lastabtragende Wärmedämmungen sind Planungsgrundlagen für die tägliche Praxis. Auf aktuellem Stand sind außerdem die Materialtechnischen Tabellen.
 
  • 45. Bilanz der Arbeitsmarktpolitikreformen
    Preis: EUR 14.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    I. Einleitung
    Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland und die Rezession in den Jahren 2002 und 2003 machte eine Reform des Arbeitsmarktes unausweichlich. Das Konzept der Agenda 2010 wurde aufgrund dieser Missstände von der damaligen Bundesregierung ins Leben geru-fen. Das Ziel war eine grundlegende Reform des deutschen Sozialsystems und des Arbeit-marktes. Für die Reform des Arbeitsmarktes wurde die Kommission für moderne Dienstleis-tungen am Arbeitsmarkt mit Dr. Peter Hartz als Vorsitzenden gegründet, der der Reform und den Gesetzen den entsprechenden Namen einbrachte. Die von der Kommission entwickelten Vier Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsplatz (Hartz I-IV) hatten ein eindeu-tig formuliertes Ziel:
    Im Ergebnis zeigt sich, dass das ehrgeizige Ziel, in den nächsten drei Jahren 2 Mio. Arbeitslose in Lohn und Brot zu bringen, im Bereich dieser Bandbreiten liegt .
    Die Anzahl der Arbeitslosen, die damals bei über 4 Mio. lag, sollte durch die Reformen hal-biert werden. Die Reformen legten die Arbeits- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II zu-sammen und die Bundesanstalt für Arbeit wurde Bundesagentur für Arbeit (BA) umgestaltet. Das Erste und Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, die bereits im Januar 2003 und damit als erstes in Kraft traten, sollten die Organisationsreform der Bundes-anstalt für Arbeit unterstützen.
    Durch die vier Gesetze wurde das Prinzip des Förderns und Forderns, das der Reform zugrunde liegt, unterstrichen: Arbeitslose sollen bei der Arbeitssuche durch entsprechende Maßnahmen und Unterstützungen gefördert werden, sie sind aber auch aufgefordert die Ar-beitssuche aktiv mitzugestalten. Die Reform wurde von einem Evaluationsauftrag des Bun-destages begleitet, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen.
    Die Bilanz der Reform fiel zunächst negativ aus, da sich keine Verbesserung am Arbeitsmarkt abzeichnete. Der Rückgang der registrierten Arbeitslosen von über 5 Mio. (2005) auf 3,4 Mio. (Dez. 2007) wird indes als Indiz dafür gedeutet, dass die Reformanstrengungen der vergan-genen Jahre erste Früchte tragen. Die Bilanz der Reform scheint sich verbessert zu haben.
    Mit der Frage, ob die Bilanz der Reform positiv oder negativ ausfällt, beschäftigt sich diese Arbeit. Es werden zunächst die unterschiedlichen Maßnahmen, die durch die Hartz-Gesetze eingeführt oder reformiert wurden, vorgestellt sowie deren Wirkungsweise.
 
  • 46. Die Agenda 2010 - Reform des Sozialstaats
    Preis: EUR 13.99 ; Anbieter: buecher.de - Topseller
    Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, einseitig bedruckt, Note: Sehr Gut, Technische Universität München, Veranstaltung: Hauptseminar Politik, Arbeit, Technik, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im März 2003 legte die Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder ein Programm zur Reform des Sozialstaates vor. Die so genannte ´´Agenda 2010´´ traf sowohl im regierenden als auch im opponierenden Teil des Bundestages auf breite Zustimmung. Gegenstimmen gab es vor allem in den Gewerkschaften und der Wirtschaft, aber auch in linksgerichteten Politiklagern. Die Forderungen Schröders an die Reformen lauten: ´´Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen´´ 1. Notwendig wurden die sozialen Reformen aus verschiedenen Gründen. Zum einen sorgt die schwache Konjunktur in Deutschland, die sich nicht nur auf die allgemein schlechte Wirtschaftslage in der Welt, sondern auch auf hohe Lohnnebenkosten zurückführen lässt, allmählich für ein Abwandern der Betriebe ins Ausland und in Verbindung mit einem insgesamt unflexiblen Arbeitsmarkt somit zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Zurückhaltung der Verbraucher beim Konsum verunsichert die Unternehmer und verstärkt dadurch diesen Trend zusätzlich.Zum anderen ist die finanzielle Lage im Bereich der Sozialleistungen einerseits durch das teuere Gesundheitswesen, andererseits durch die demografische Schieflage unserer Gesellschaft - zu wenige Kinder für die immer weiter ansteigende Zahl von älteren Menschen - in hohem Maße angespannt. ´´Bis zum so genannten ´´Pillenknick´´ des Jahres 1969 brachte jede Frau in Deutschland durchschnittlich 2,1 Kinder zur Welt - damit blieb das zahlenmäßige Verhältnis zwischen den Generationen stabil. Seit 1975 hat sich die Geburtenrate in den alten Bundesländern jedoch bei nur 1,4 Kindern eingependelt. Auch in den neuen Bundesländern nähert sich die Geburtenrate seit 1990 diesem Wert an. Die Altersstruktur in Deutschland - also das zahlenmäßige Verhältnis zwischen beitragszahlenden und beitragsempfangenden Generationen - und unser darauf aufbauendes Rentensystem gerät daher zunehmend aus dem Gleichgewicht. Die Ursachen gilt es in den Griff zu bekommen, um die derzeitige Situation zu verbessern und damit das Land sowohl im Inneren als auch nach außen hin wieder handlungsfähiger, flexibel und wettbewerbsfähig zu machen. Die Agenda 2010 stellt den Lösungsvorschlag der rot-grünen Bundesregierung dar und soll im Folgenden in ihrer Beschaffenheit vorgestellt und anschließend durch das Hinzuziehen kritischer Stimmen hinterfragt, sowie mit eventuellen Alternativen verglichen werden.
 
  • 47. Antiamerikanismus als Merkmal der europäischen Identitätsfindung - Eine beispielhafte Untersuchung europäischer Öffentlichkeit im Kosovokrieg 1999
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Der Bild Europas von Amerika verkehrte sich mit der europäischen Besiedlung über die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unter dem Einfluss der antimodernistischen Reaktion in Europa zum Negativbild kehrte: Im zwiespältigen Sog der Moderne wird Amerika zur Projektionsfläche des gesellschaftlich Unverstandenen in einer komplexer werdenden Welt. Das Negativprojektion Amerika, welches sich qua omnipräsentem Kapitalismus auch in Europa befindet, macht eine Auseinandersetzung mit den hiesigen Verhältnissen. Das Amerika in Europa wird systematisch in die USA ausgelagert. Es entwickelt sich eine europäische Weltanschauung. In der europäischen Öffentlichkeit fällt auf, dass Chiffren benutzt werden, die meist eins zu eins auf das europäische Gefühl für Amerika übertragbar sind. So steht z.B. die Nato für eine US-dominierte, aggressive und unilateralistische Weltordnung und reine Interessenpolitik, geschützt durch ein Gewaltmonopol. Anhand von verschiedenen Debatten im Kontext des Jugoslawien-Bombardements 1999 (im Folgenden kurz Kosovo-Krieg) werde ich versuchen, auf die USA bezogenen Affekte auf ihren gemeinsamen Ursprung hin zu untersuchen. Im Gegensatz zu einer soziale wie auch politische Grenzen überschreitenden relativ einhelligen europäischen Öffentlichkeit zum US-geführten Irakkrieg 2003, gab es 1999 eine Protestbewegung die sich potenziell auch gegen die Rolle der eigenen Regierung stellte, sowie eine parlamentarische Opposition im Bundestag, die PDS. Trotzdem fällt eine weitgehend einheitliche Sprache und Interpretation der Geschehnisse auf, die einen Bezugspunkt hat: die USA. Diese gemeinsame Sprache ermöglichte es der Opposition ihre Kritik, deren eigentlicher Ansprechpartner die Bundesregierung war, auf Amerika zu projezieren. Kriegsbefürworter genauso wie -gegner zogen sich auf eine Idee von Europa zurück, mit der sie ihre Position zu stärken suchten. Die deutsche Sprechposition gibt vor eine europäische zu sein. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kulturwissenschaft, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: PS: Definitionen von Europa - Nation, Rassifizierung, Gender und Klasse im Kontext der EU-Erweiterungen, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
 
  • 48. Parteienfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland
    Preis: EUR 16.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Superwahljahr 1994 Die Bundesrepublik Deutschland hat im Jahre 1959 als erstes europäisches Land die staatliche Parteienfinanzierung eingeführt und damit eine sehr wechselvolle Geschichte eingeleitet. Diese ist geprägt von der Auseinandersetzung zwischen dem Gesetzgeber und dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Nahezu jede Änderung im Bereich der Parteienfinanzierung wurde einer Überprüfung durch das BVerfG unterzogen. Zu dieser wechselvollen Geschichte beigetragen haben insbes. die Parteien und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Letztere haben über die staatlichen Finanzquellen, die den Parteien zugute kommen, durch Gesetz (oder Haushaltsbeschluss) zu beschließen. Die Abgeordneten gehören bekanntermaßen (nahezu) alle einer Partei an. Diese entsendet wiederum ihre Abgeordneten (über die Landesliste) in das Parlament. Hieraus ergibt sich die unglückliche Konsequenz, dass das Parlament und die in ihm vertretenen Parteien, letztlich in eigener Sache entscheiden. Die günstigste Ausgangsposition hat hierbei natürlich die Parlamentsmehrheit. Der Minderheit bleibt häufig nur noch (sofern sie durch etwaige Regelungen benachteiligt wird) der Gang zum BVerfG nach Karlsruhe. In der Vergangenheit war dies nicht selten der Fall. So auch vor der Änderung des Parteienfinanzierungsrechts, die in der Novellierung des Parteiengesetzes und der entsprechenden steuerrechtlichen Regelungen vom Frühjahr 1994 ihren Abschluss fand. Die Ausgestaltung des Parteienfinanzierungsrechts soll erörtert werden. Zum tieferen Verständnis soll auch die bisherige Entwicklung des Parteienfinanzierungsrechts nachgezeichnet werden. Verfassungsrechtlicher Ausgangspunkt zur Finanzierung der Parteien ist Art. 21 GG. Die Väter des Grundgesetzes gingen davon aus, dass die Parteien sich, um die Aufgabe Mitwirkung bei der politischen Willensbildung des Volkes zu erfüllen, allein aus eigenen privaten Quellen finanzierten. Daher nahm der Parlamentarische Rat nur die allgemeine Bestimmung auf, dass die Parteien Rechenschaft über die Herkunft ihrer Mittel abzulegen haben, um die Bürger und damit die Wähler über die Geldgeber der Parteien zu informieren. Das Nähere sollte durch Gesetz geregelt werden. Diese einfache Bestimmung zu den Parteien lässt erahnen, dass der Parlamentarische Rat die Parteienfinanzierung kaum problematisiert hatte. Dies erklärt auch, weshalb der Gesetzgeber zunächst keinen Anlass sah, der Forderung des Grundgesetzes nach einer gesetzlichen Regelung nachzukommen. Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Wirtschaft - Wirtschaftspolitik, Note: 1, Niedersächsische Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Hildesheim (Oldenburg), Sprache: Deutsch.
 
  • 49. NPD voll OK!? - Kontroverse um eine Partei
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Die Gewalttaten im Jahr 2000, denen rechtsradikale Motive nachgewiesen werden konnten, erlangten eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Auch symbolische Aktionen rechter Parteien (insbesondere der NPD), wie beispielsweise der Demonstrationszug am Brandenburger Tor, erregten zudem Assoziationen zum deutschen Nationalsozialismus im In- und Ausland. Die politischen Akteure sahen sich in einem Handlungszwang. Forderungen nach einem Antrag zur Untersuchung der Verfassungswidrigkeit der ,,Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) waren die Folge. Die Debatte um ein Verbot der NPD verdeutlicht die Schwierigkeiten hinsichtlich des Umgangs mit Rechtsextremismus. Zwei Meinungen klaffen auseinander: Ausschöpfung der konventionellen Verbrechensbekämpfung und die Forderung nach der wehrhaften Demokratie.
    Ein Hauptargument der Befürworter eines Verbots lautet, dass die NPD sich zu einer aggressiv- kämpferischen Partei in den letzten Jahren entwickelt hat. Die vorliegende Arbeit versucht den politischen Werdegang der NPD nachzuzeichnen und mögliche Veränderungen in der Struktur ihrer Anhänger und ihrer Programmatik heraus zu filtern, um aus diesen Ergebnissen die Rechtfertigung für bzw. gegen einen Verbotsantrag zu finden. Unsere Fragestellung zielt darauf ab, ob es der Tatsache entspricht, dass dieser Trend erst in den letzten Jahren eingetreten ist und zur der Debatte im Sommer geführt hat oder ob es sich beim Verbotsantrag nur um symbolische Politik gehandelt hat, die keine effektiven Ergebnisse im Kampf gegen Rechtsextremismus bringen wird. Deshalb teilten wir die Arbeit in zwei Hauptteile: Im ersten Teil der Arbeit gehen wir auf die Entstehung der NPD und ihre Entwicklung ein. Die Programmatik und die Mitgliederzusammensetzung bilden hierbei die beiden Kernelemente. Am Rande werden parteipolitische Ereignisse (z.B. Wahlerfolge, Führungswechsel) in die Betrachtung mit einfließen, da wir davon ausgehen, dass sie die Entwicklung der Partei beeinflussten.
    Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Parteiverbotsdebatte an sich und liefert eine Beschreibung des Weges zum Parteiverbotsantrag durch die Verfassungsinstitutionen (Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag) anhand von Berichterstattungen von verschiedenen Medien (Internet, Wochen- und Tageszeitschriften). Eingegangen wird auch auf die Akteure und Institutionen.
 
  • 50. Das föderative System der Bundesrepublik Deutschland
    Preis: EUR 12.99 ; Anbieter: ciando eBooks
    Das föderative System wird in vielen Staaten der Welt genutzt, um eine Ordnung im Staat herzustellen. Dabei gibt es hier unterschiedlichste Auslegungen, wie die Organisationsform aussieht. Allgemein lässt sich über den Föderalismus sagen, dass er für den jeweiligen Staat bedeutet, dass die Regierungsgewalt nicht mehr alleine an einem Ort liegt, sondern sich auf den Bund und auf die Länder verteilt. Je nach Organisation des Staates haben die Länder mal mehr und mal weniger Gewalten. Der Staat ist somit unterteilt in kleinere Einheiten, welche ihre eigenen Kompetenzen zugewiesen bekommen. Im deutschen System gibt es vier wichtige Merkmale, welche den Bundesstaat ausmachen. Zunächst das Parlament und die Regierung. Jedes Land, und auch der Bund, haben ein eigens gewähltes Parlament, welches dann die Regierung hervor bringt. Der zweite Punkt ist die Verwaltung. Bund und Länder organisieren und verwalten sich grundsätzlich selbst. Als drittes ist die Justiz zu nennen. Auch hier haben Bund und Länder eigene Gerichtsbarkeiten, welche sie unabhängig voneinander agieren lassen. Der letzte zu nennende Aspekt sind die politischen Parteien. Durch das föderative System sind Parteien, wie beispielsweise der SSW, nur regional organisiert. Ebenso wird im Wahlkampf Werbung gemacht mit der Behandlung regionaler Probleme, so dass es eine klare Unterteilung in Parteien auf Bundesebene und Parteien auf Landesebene gibt. Alle diese Punkte zeigen auf, dass der deutsche Föderalismus ein wohlorganisiertes Prinzip hat. Doch trotz dieser gut geplanten Organisation für das Verhältnis von Bund und Ländern, sind mit der Zeit erhebliche Probleme entstanden. So hat sich erst kürzlich eine eigens einberufene Föderalismuskommission damit beschäftigt, welche Probleme das System aufweist. So wurden in dieser Kommission Themen behandelt, wie das Problem der Gesetzgebung. Aktuell ist es so, dass etwa 60% der Gesetze neben der Mehrheit im Bundestag auch die Mehrheit im Bundesrat benötigen. Dies macht effektives Regieren oft schwerer, wenn eine starke Opposition im Bundesrat vertreten ist. Ebenso sollte die Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern klarer strukturiert werden.
 
Gratis Einkaufsgutschein für Ihre Meinung


[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] >>




Unsere Empfehlungen:
www.docmorris.com

Hotelcheck | Tipps für den Tag | Finanzrechner | Versicherungsvergleich | Reisen | Immobilien
Domain-Verkauf | Provider Evanzo | Die ganze Welt der Domains




Web - Audio - Bilder - Video - Verzeichnis - Nachrichten - Shopping - Amazon - eBay
Sedo - Blogs - Lexikon - Suchhilfe - Anmelden - Werbung - Top Suchbegriffe - Partner - Impressum


© 2007 - Ihre Suchmaschine